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Frauenhandball-Oberliga: HSG Plesse-Hardenberg reist nach Badenstedt

Schwere Zeiten für Burgfrauen Frauenhandball-Oberliga: HSG Plesse-Hardenberg reist nach Badenstedt

Erneut steht für die HSG Plesse-Hardenberg in der Handball-Oberliga ein Auswärtsspiel bei einem Top-Team auf dem Spielplan. Die Frauen reisen am Sonntag nach Badenstedt. Anpfiff beim Tabellenführer ist um 17 Uhr.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Vergangene Woche beim Zweiten, diesen Sonntag beim Ersten. Die HSG Plesse-Hardenberg bekommt es direkt hintereinander mit den Topteams der Liga zu tun, die die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Denn als Dritter hat die HSG bereits einen Respektabstand von acht Punkten auf Wolfsburg und neun Punkten auf Badenstedt. Das Duell der Titelaspiranten bekam unlängst eine interessante Note, als Badenstedt den derzeitigen Wolfsburg-Trainer Thomas Löw als neuen Coach für die kommende Saison vorstellte.

Ein Sieg in Badenstedt würde die Rangfolge an der Spitze ändern. So weit denkt Artur Mikolajczyk allerdings gar nicht, das eigene Spiel steht im Vordergrund. „Wir sind in einer ähnlichen Situation wie vergangene Woche. Vielleicht haben wir aus dem Wolfsburg-Spiel gelernt“, so der HSG-Trainer. Beim 17:25 in der Autostadt verlor seine Mannschaft frühzeitig die Kontrolle über das Spiel.

A. Mikolajczyk

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Technische Fehler minimieren

Das soll in Badenstedt nicht passieren, dafür müssen vor allem die technischen Fehler minimiert werden. „Ansonsten werden wir von Badenstedt ausgekontert“, befürchtet Mikolajczyk. Aus ihrer offensiv ausgerichteten 3:2:1-Abwehr heraus schalten die Gastgeberinnen blitzschnell um. Das bekam die HSG bereits im Hinspiel (25:33) zu spüren. Dass Badenstedt mit 577 Treffern den gefährlichsten Angriff der Oberliga stellt, ist nicht überraschend. In eigener Halle trifft das junge Team im Schnitt über 33-mal, knackte dreimal die 40-Tore-Marke und hat eine makellose Bilanz (16:0).

Verletzungen und Erkrankungen

„Das alles spricht für Badenstedt, für uns ist es ein Training unter Wettkampfbedingungen“, so Mikolajczyk. Der Trainer hofft, dass ihm mehr Spielerinnen als im normalen Trainingsbetrieb, in dem Verletzungen und Erkrankungen den Kader auch sechs Feldspielerinnen schrumpfen ließ, zur Verfügung stehen: „Mit der Situation kann ich nicht zufrieden sein.“

kri

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