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Frauenhandball-Oberliga: HSG Plesse-Hardenberg unterliegt daheim

Geismar blamiert sich beim Letzten Frauenhandball-Oberliga: HSG Plesse-Hardenberg unterliegt daheim

Die HSG Plesse-Hardenberg steht trotz ansehnlicher Leistung mit leeren Händen da: In der Handball-Oberliga der Frauen verloren die Burgfrauen in eigener Halle gegen Celle.

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Überwindet die Celler Torfrau einmal zu wenig: Sarah Strahlke (l.) verliert mit der HSG Plesse knapp.

Quelle: Vetter

Göttingen. In Großenheidorn verpasste der MTV Geismar wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib, unterlag deutlich und fiel wieder auf einen Abstiegsrang zurück.

HSG Plesse-Hardenberg – SV Garßen Celle II 22:23 (12:11). Zwei Wochen nach der Derbypleite wollte die HSG wieder in die Erfolgsspur zurückfinden und bei ihren Zuschauern etwas gutmachen. Letzteres gelang trotz der Niederlage. Denn es war ein gutes Spiel, was die Gastgeberinnen gegen einen starken Gegner ablieferten.

Der Innenblock mit Anja Becker und Sarah Strahlke verlieh der Defensive Sicherheit und sorgte für eine frühe Führung (5:2). In der Offensive lief es dagegen nicht ganz so gut. So glich Celle bald wieder aus. „Wir waren aus dem Rückraum nicht gefährlich genug und im Abschluss nicht sicher“, monierte HSG-Trainer Artur Mikolajczyk.

Trotz guter Chancen gelang es seiner Mannschaft nicht, sich ein weiteres Mal abzusetzen. In der Schlussphase lief dann alles gegen die Heimsieben. In Überzahl soll Anja Becker einen Schrittfehler begangen haben, im Gegenzug durfte Celle so lange spielen, bis der Ball im Tor landete. „Das waren unglückliche Entscheidungen“, so Mikolajczyk.

Maike Lapschies gelang kurz vor dem Abpfiff der umjubelte Ausgleich, 15 Sekunden waren da noch zu spielen. „Dann laufen wir zurück, machen aber nicht richtig zu und kassieren über Rechtsaußen noch einen berechtigten Siebenmeter“, beschreibt der Trainer die finale Szene.

Celle behielt die Nerven, verwandelte nach dem Schlusspfiff den Strafwurf und nahm beide Punkte mit. „Schade, aber bis auf das Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Wir haben alles gegeben und können aus dem Spiel viel Positives mitnehmen“, sagte Mikolajczyk abschließend.

Tore HSG : Becker (9), Salam (6), Strahlke (3), Lapschies (2), Herale (1), Rettberg (1).

MTV Großenheidorn – MTV Geismar 31:19 (15:11). Beim Tabellenletzten sollte der erste Auswärtssieg gelingen, der Kontrahent in der Tabelle weiter distanziert werden. Trotz großer Unterstützung, viele Fans hatten sich auf den Weg nach Großenheidorn gemacht, stand am Ende die neunte Auswärtsniederlage zu Buche. „Es war ein typisches Geismar-Auswärtsspiel“, erklärte Gästecoach Dominik Kemke.

Erst ein paar Probleme mit der Patte (2:7), dann dank einer guten Abwehrleistung zurück ins Spiel gekommen (5:7). Typisch auch die Schlussszenen der ersten Hälfte: Großenheidorn trifft zum 14:11, Geismar will noch schnell den Anschlusstreffer machen, ist einen Moment unaufmerksam und kassiert noch vor dem Pausenpfiff der Schiedsrichter das 11:15.

Auch im Hinspiel hatte das Kemke-Team zurückgelegen und am Ende noch gewonnen. Es gab also keinen Grund, den Kopf hängen zulassen. Das machte der MTV auch nicht, startete gut in die zweite Hälfte und war beim 15:17 wieder in Schlagdistanz. „Dann fangen wir zwei, drei Konter, die Köpfe gehen runter und nach neun Gegentoren am Stück ist das Spiel entschieden“, so der Trainer.

Er probierte es dann mit einer Manndeckung – mit ein wenig Erfolg (19:28). „Der Einsatz war da, aber es hat nicht gepasst“, sagte Kemke, und blickt bereits wieder nach vorn. „Dann müssen wir halt unsere Heimspiele gewinnen. Vielleicht reicht das.“

Tore MTV: Plotzki (5/3 Siebenmeter), von Roden (3), Jacobi (3), Hille (2), Habermann (2), Ziegler (2), Prüter (1), Wienecke (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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