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Regional Fünfte Pleite in Serie für Schlusslicht Duderstadt
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13:21 22.10.2017
Torhüter Julian Zwengel und sein TV Jahn Duderstadt können gegen Aufsteiger Söhre die sportliche Talfahrt nicht beendenSchneemann
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Duderstadt

Trotz der bedrohlichen sportlichen Talfahrt haben Geschäftsführer Holger Bernd und Abteilungsleiter Christian Hupe voreiligen Kritikern den Wind aus den Segeln genommen. „Wir stehen voll und ganz hinter unserem Trainer Artur Mikolajczyk und arbeiten nach den vielen Verletzungen mit Hochtouren an unserem personellen Defiziten: „Das ist unsere Baustelle und nicht die Trainerposition“, betonten die Vereinsfunktionäre unisono. „Es ist natürlich bitter, dass wir hier die zweite Heimniederlage in Folge einstecken mussten“, konnte Geschäftsführer Holger Bernd seinen Frust allerdings nicht verbergen. Was auch Trainer Mikolajczyk deutlich anzumerken war: „Dennoch hat die Mannschaft aufopferungsvoll gekämpft und Moral gezeigt“, ließ der Coach auch nach dem Abpfiff seine Spieler nicht im Stich.

Impressionen von der anhaltenden sportlichen Talfahrt des TV Jahn Duderstadt.

Dabei erfuhr der TV Jahn zusätzlich zu den drei bekannten Langzeitverletzten Torwart Tymon Trojanski, der Ungar David Denes und Ivan Kljak diesmal zu allem Überfluss eine weitere Schwächung. Mit Neuzugang Laszlo Ujvari ging der Top-Akteur aufgrund einer Erkältung und einem lädierten linken Zeigefinger gehandikapt in die Partie. Ebenso wie seine Teamkameraden glänzte der Ungar allerdings mit unbändigem Ehrgeiz. Doch es reichte am Ende nicht über 60 Minuten, weil der Gegner mit weit mehr personellen Alternativen auftrumpfen konnte und somit die Hausherren auf die Verliererstraße verwies. Ausgerechnet der Ex-Duderstädter Jan-Philipp Naß eröffnete die Torreigen, bevor er weitere drei Treffer zum Söhrer Sieg beisteuerte.

Achtmal glichen die Eichsfelder aus, nachdem der Gast zwischenzeitlich mit 9:6 (20.) enteilt war. Zu einer Führung reichte es allerdings nie. Beim 11:11 (27.) verbuchte der TV Jahn letztmals ein Remis, lag aber zur Pause mit nur einem Tor Rückstand noch in Schlagdistanz. „Wir müssen jetzt noch einmal Vollgas geben, wenn wir die beiden Punkte in Duderstadt behalten wollen“, bestärkte Abteilungsleiter Christian Hupe das Team. Allerdings vergebens. Die Hoffnungen platzten in der Folge wie eine Seifenblase. Hinter dem Abwehrbollwerk der Gäste präsentierte sich ein überragender Schlussmann Lennart Gees, der den Hausherren Zug um Zug die Nerven raubte und mit seinen tollen Paraden den TV Jahn schier zur Verzweiflung brachte. Allein Spielmacher Justin Brand scheiterte mit zwei Siebenmetern an dem Söhrer Schlussmann. Über 13:12 zur Halbzeit zog der Gast über 16:13 (36.) und 22:18 (51.) davon.

„Wir haben zum Ende hin vor allem zu viele einfache technische Fehler gemacht“, ärgerte sich der mit acht Toren erfolgreichste TVJ-Torschütze Tobias Fritsch, der für die Niederlage auch noch schwindende Konzentration und Kondition verantwortlich machte. Auch Spielmacher Justin Brand oder der auch oft übereifrige Mohamad Salam bekamen dies zu spüren. „Nicht nur unser Torwart hatte erneut einen glänzenden Tag erwischt“, freute sich Ex-Nationalspieler und Trainer Sven Lakenmacher, der auch seine jungen und dynamischen Kerle mit großem Tordrang lobte. Dem Tabellenletzten sprach er Mut zu: „Vom Potenzial her hat der TV Jahn die Chancen zum Klassenerhalt. Wenn man aber unten drin steckt, dann wird die Aufgabe allerdings immer schwerer.“

Die Tore des TV Jahn teilten sich Fritsch (8), Brand (5/3), Salam (3), Deni, Ujvari (je 2), N. Grolig, Rollheuser (je 1), Winkler (1/1). N. Ihmann (9), Y. Ihmann und Kolditz (je 7) waren die besten Werfer der Gäste.

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Von Ferdinand Jacksch

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