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Fuhrbacherinnen turnen und feiern in der Menge

SV Arminia Fuhrbacherinnen turnen und feiern in der Menge

Noch eine Spur motivierter gehen Turnerinnen und Trainerinnen des SV Arminia Fuhrbach künftig ihrem Sport nach. Auslöser war der Besuch des Internationalen Deutschen Turnfestes 2009 in Frankfurt am Main, von dem sie beeindruckt zurückkehrten.

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Freude beim Turnfest: Karin Zöpfgen, Gertrud Hellbrück, Rebecca Borchard, Marie Germerott, Andrea Juchheim, Martina Adler (oben von links), Julia Kanngießer, Michelle Adler, Leonie Zöpfgen (unten von links). Es fehlt Celina Lange.

Quelle: OT

Drei Erwachsene und sieben Jugendliche machten sich auf den Weg in die Main-Metropole, wobei bis auf Karin Zöpfgen (war früher selbst als Aktive schon einmal dabei) und Gertrud Hellbrück (blickt ebenfalls auf Turnfesterfahrung zurück) alles Neulinge waren. Für die Nachwuchsturnerinnen hatte es Schulbefreiung gegeben. „Angeboten hatten wir es natürlich allen unseren Turnerinnen ab Jahrgang 1997, aber manche konnten es sich einfach nicht leisten, da in dieser Zeit auch Arbeiten geschrieben wurden, die nicht versäumt werden konnten“, berichtete Karin Zöpfgen.

Unternehmungslustig begab sich die Eichsfelder Gruppe auf die Reise, ohne rechte Vorstellung, was sie erwarten würde. „Ich habe mir alles ein bisschen kleiner vorgestellt. Da lagen ja teilweise zehn Matten in der Halle“, zeigt sich Marie Germerott sehr überrascht von den Dimensionen des Turnfestes.

Entsprechend gespannt waren die Fuhrbacherinnen dann auch auf ihren Wettkampf, denn neben allen Angeboten, die es zu bestaunen und auszuprobieren galt, wollten sie sich natürlich auch in ihrer Sportart beweisen, einmal vor der riesigen Kulisse turnen. Und dabei gaben die Eichsfelder Riege eine sehr gute Figur ab. So belegte beispielsweise  Leonie Zöpfgen von 535 Turnerinnen in ihrem Wettbewerb den 98. Rang. Auch     die übrigen Fuhrbacherinnen waren mit ihren Resultaten zufrieden. 

Nicht zu Gesicht bekamen sie hingegen Turnidol Fabian Hambüchen, der als Turnfest-Botschafter agierte. „Diese Veranstaltungen, bei denen er turnte, waren alle kostenpflichtig“, erzählt Andrea Juchheim. War aber nicht so schlimm für die Mädels, die sich auf dem großen Messegelände schnell mit anderen Dingen ablenkten. 

Party der Hit

Einer  der Hits dieser fünf Tage war zweifelsohne die Tuju-Party der Turnerjugend. „Ich hatte auf einem Schild gelesen, dass Tuju-Party mit Monrose ist und den anderen eine SMS geschickt“, erinnert sich Tanja Kanngießer. Feuer und Flamme war der Rest der Gruppe natürlich sofort, und so nahmen sie geschlossen teil, die  müden  Beine  vom  Herumlaufen waren da schnell vergessen. 

Andenken gab es auch noch an die abwechslungsreiche Zeit für die Teilnehmerinnen. „Wir haben einen Schlüsselanhänger in Form von Gymnastikschuhen bekommen“, freut sich Rebecca Borchard ebenso wie ihre Vereinskameradinnen über die nette Geste ihrer Trainerinnen. 

Ein weiteres Andenken hat sich Leonie Zöpfgen aus Frankfurt mitgebracht. „Ich wollte es unbedingt haben. Darauf steht: Wenn Turnen einfach wäre, dann würde es Fußball heißen.“

Von Vicki Schwarze

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