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Regional Fußball-Party: Hertha BSC schlägt Grone mit 4:0
Sportbuzzer Sportmix Regional Fußball-Party: Hertha BSC schlägt Grone mit 4:0
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10:34 25.05.2010
Kurz vor dem 3:0: Artur Wichniarek umkurvt FC-Torwart Henning Meyer. Quelle: Vetter

Es war eine der wenigen Offensiv-Szenen, die der künftige Fußball-Zweitligist beim Jubiläumsspiel des FC Grone gestern Abend auf dem Platz am Rehbach zuließ. Hertha BSC gewann locker und leicht mit 4:0 (3:0), laut Durchsage verfolgten die Partie im hundertsten Jahr der Vereinsgründung 1910 Zuschauer. Zufall? Der Vorsitzende Alfred Bonenberger will sicherheitshalber noch einmal die Einnahmen durchgehen.

Hertha trat bei schönstem Fußballwetter mit lediglich fünf Spielern der 1. Mannschaft an – zwei U-23-Akteure und sechs Testspieler wie der Österreicher Dominik Hofbauer vom englischen Klub Aston Villa ergänzten den Kader. „Nicht gerade die Granaten“, lautete das Urteil von Claudia Schwedler, Hertha-Reporterin der Bild-Zeitung Berlin.

Doch mit Cicero, dem laut Schwedler Kontakte zu Bremen nachgesagt werden, Artur Wichniarek oder Christoph Janker traten vor allem auch zur Freude der rund 80 mitgereisten Hertha-Fans gestandene Berliner Profis an. Publikumsliebling war Raffael, der auch in der 2. Liga für Hertha spielt. Er nahm sich nach dem Spiel viel Zeit für Autogramme und schenkte einem Göttinger Mädchen seine Fußballschuhe. Sympathien genoss auch Patrick Ebert, der den Jubilar aus Grone fast im Alleingang besiegte.

Bereits nach vier Minuten bezwang er FC-Torwart Meyer per Volleyschuss, zwei weitere Treffer des gut aufgelegten Blondschopfes, der bei der Hertha bleiben will, folgten. Für die spielerisch hoch überlegenen Berliner, die es in der zweiten Hälfte lockerer angehen ließen, traf außerdem Wichniarek.

Und der FC? Der mühte sich nach Kräften, Torchancen waren jedoch fast Fehlanzeige. „Hohes Tempo, sie lassen den Ball viel besser laufen – wie 70 Minuten Einsatzzeit hat sich das schon angefühlt“, sagte Mittelfeldmann Thomas Jahn, der nach einer halben Stunde ausgewechselt worden war. Eine „Konditionsgeschichte“ wurde es gegen Ende der Partie für FC Abwehrchef Christos Gouloudis, der sogar Krämpfe hatte. Und Stürmer Özkan Beyazit lobte: „Wenn die ein bisschen angezogen haben, merkte man schon, was da möglich ist.“

Hertha BSC ist am Freitag, 21. Mai, gegen den FC Grone angetreten. Hertha gewinnt 4:0. Lediglich fünf Spielern der 1. Mannschaft des Bundesligisten standen in Göttingen im Stadion am Rehbach auf dem Rasen. Zwei U-23-Akteure und sechs Testspieler wie der Österreicher Dominik Hofbauer vom englischen Klub Aston Villa ergänzten den Kader.Doch mit Cicero, Artur Wichniarek oder Christoph Janker traten vor allem auch zur Freude der rund 80 mitgereisten Hertha-Fans gestandene Berliner Profis an.

Der Groner Vorsitzende Bonenberger war jedenfalls nach einer munteren Partie „rundum zufrieden“. Christoph John, der anstelle des scheidenden Friedhelm Funkel auf der Berliner Bank saß, sprach von einem „ordentlichen Auftritt unter diesem Bedingungen“. Aber auch sein Gegenüber, FC-Trainer Wilfried Rusteberg, hatte für seine Jungs nur Lob übrig: „Wir haben nicht Angst bekommen, sondern mitgespielt“, sagte er. Ein Bierchen wollten sich er und Teammanager Sven Galinsky später noch genehmigen – mehr nicht: Am Sonnabend fange die Vorbereitung auf das Montagsspiel an. Gegen den Bovender SV. In der Bezirksliga. – FC-Startaufstellung: H. Meyer – Bonus, Gouloudis, Nelson – Rusteberg, Karanovic – M. Meyer, Jahn, Leuze – Papert, Beyazit. – Tore: 0:1, 0:2 Ebert (4., 17.), 0:3 Wichniarek (35.), 0:4 Ebert (79.).

„Schon etwas besonderes“

Das letzte Spiel der Saison für Hertha war auch gleichzeitig das letzte Spiel des Göttinger Torwarts Timo Ochs für den Berliner Verein. „Das ist schon etwas besonderes, mal wieder zuhause zu spielen“, findet der 28-Jährige, der die erste Halbzeit bestritt und nicht wirklich etwas zu tun hatte. Für die gegnerische Mannschaft des FC Grone hatte er anerkennende Worte übrig: „Sie haben das Beste aus ihren Möglichkeiten gemacht.“ Wobei er auch zugab, dass nicht die „Premiummannschaft“ von Hertha BSC nach Göttingen gekommen ist.

Für welchen Verein er in Zukunft spielen wird, kann Ochs aber noch nicht sagen. „In Berlin werde ich wohl nicht bleiben“, sagt er. Die nächsten Tage will er erst einmal in der alten Heimat verbringen und dann „mal sehen, wohin die Reise geht“. cob

Von Eduard Warda

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