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GPC-Damen nach knapper Niederlage deutscher Vizemeister

Kanupolo GPC-Damen nach knapper Niederlage deutscher Vizemeister

1:1 steht es nach der regulären Spielzeit und fünfminütiger Verlängerung im zweiten Finalspiel der Damen um die Deutsche Kanupolo-Meisterschaft. Die Partie zwischen dem Göttinger Paddler-Club (GPC) und KCNW Berlin muss im Penaltywerfen entschieden werden.

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Finale der Deutschen Meisterschaften: Ina Bauer (l.) gegen Lexa Endewardt (KCNW Berlin).

Quelle: Bonk

Aus diesem wird der GPC später zwar als Sieger hervorgehen, im Entscheidungswerfen des dritten Spiels jedoch klar unterliegen – der Titel geht nach Berlin, der Göttinger Klub muss sich mit der Vizemeisterschaft begnügen.

Doch im zweiten Satz ist die Spannung auf der Tribüne am Baldeneysee in Essen noch fast körperlich zu spüren. Den Akteurinnen sind Anspannung und Erschöpfung deutlich anzumerken. Die erste der drei möglichen Partien in der Playoff-Serie ist mit 3:2 an den Favoriten aus der Hauptstadt gegangen. Nun muss Göttingen gewinnen, um den Gegner ins Entscheidungsspiel zu zwingen.

Dunkle Wolken ziehen auf. GPC-Torhüterin Tonie Lenz versucht, mit dem Paddel die heranfliegenden Bälle abzuwehren. Zu einem Entscheidungswerfen im Kanupolo müssen pro Team fünf Spieler antreten, die Entfernung zum Tor beträgt 4,5 Meter. Lenz hält den ersten Wurf der Berlinerinnen und ist kurz darauf selbst Werferin. Der Ball zappelt im Netz, 2:1 für Göttingen.

Nach weiteren Würfen haben die Berlinerinnen einen Vorteil. Jenny Niß und Magdalena Stratmann, beide U-21-Nationalspielerinnen des GPC, müssen noch werfen. Trifft Niß nicht, ist das Spiel aus. Doch sie behält die Nerven, und bringt den Ball sicher unter. Berlin vergibt. Trifft Stratmann, gewinnt Göttingen das zweite Spiel um den Titel. Wieder fliegt der Ball in Richtung des Berliner Tors. Das Paddel der Torhüterin erreicht den Ball, dennoch tropft er ins Netz. Göttingen gewinnt.
Die dunklen Wolken haben sich verdichtet, es blitzt und donnert. Die Turnier-Verantwortlichen ordnen eine Pause an. Zum Glück nur ein kurzes Gewitter. Nachdem das dritte Spiel der beiden ambitionierten Teams mit einem 0:0 wieder Unentschieden ausgeht, geht es sofort ins nächste Entscheidungswerfen. Doch diesmal läuft es schlecht für Göttingen. Kein einziger Ball findet den Weg ins Netz. Berlin gewinnt 3:0 und ist der neue Champion. Die GPCer sind dennoch zufrieden. „Dass es so knapp wird, hätten wir nie gedacht“, sagt Lenz. Denn bereits der Weg in die Endspielserie war hart, hatten sich die Südniedersachsen doch erst im dritten Halbfinal-Playoff mit 6:5 im Penaltywerfen gegen den KSV Havelbrüder aus Berlin durchgesetzt.

Die Göttinger Herren unterlagen in den zwei Spielen des Viertelfinals dem alten und neuen Deutschen Meister KCNW Berlin. Beide Male verloren sie knapp mit 2:3. Im Kampf um die Plätze fünf bis acht wartete auf die Göttinger ein dicker Brocken. Denn es ging gegen den Titelaspiranten KRM Essen, der überraschend sein Viertelfinalspiel gegen den KC Wetter verloren hatte. Doch der GPC bezwang das Essener Topteam mit 3:2 und 4:3. Im Spiel um Platz fünf besiegte man den Rivalen aus Hamburg souverän mit 6:2.

Die Herren der Leistungsklasse III wurden Neunter und Letzter. Sie verloren das entscheidende Halbfinale gegen Coburg mit 5:6 und wurden daraufhin nach unten durchgereicht. Die Jugendmannschaft des GPC belegte den 13. Platz, die Schüler, für die bereits die DM-Teilnahme ein Erfolg war, wurden Siebter.

lur

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