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Gegner ist zu stark

Schach Gegner ist zu stark

Nach einem Freilos in der ersten Runde wurde den Duderstädter Schachfreunden in diesem Jahr im Niedersachsenpokal die Landesliga-Mannschaft von SVG Salzgitter zugelost. Gegen die zwei Klassen höher spielenden Gäste waren die die Einheimischen von vornherein in der Außenseiterrolle und unterlagen mit 1/2 zu 3 1/1.

Dennoch setzten die Eichsfelder Jürgen Degenhardt, Christian Wiegand, Andreas Mann und Hans-Georg Najuch alles daran, um in einer der vier Partien einen Ehrenpunkt zu ergattern. Mit einem der stärksten Salzgitteraner bekam es Jürgen Degenhardt zu tun. Er versuchte seinen Gegner zu überraschen. Lange Zeit schien diese Taktik aufzugehen, denn 30 Züge lang gab es keine Figurengewinne.

Doch dann setzte sich der starke Freibauer vom Salzgitteraner Spitzenspieler immer mehr in Szene, erreichte die sechste Linie und Degenhardt musste eine ganze Figur opfern, um den Bauerndurchbruch zu verhindern, was zur Aufgabe führte.

Ähnlich verhielt es sich bei der Partie von Hans-Georg Najuch. In einer Stellung, die der Duderstädter Vereinsvorsitzende gut kennt, passierte 20 Züge nicht viel, es wurden viele Figuren abgetauscht, und das Spiel verlief sehr ausgeglichen. Doch aufgrund einer tollen Kombination, bei der Najuch einen Turm verlor, hatte der Duderstädter Vereinsvorsitzende keine Chance mehr und wurde schließlich mattgesetzt.

Remis möglich

Andreas Mann kämpfe ebenfalls viele Stunden passabel gegen seinen stärker einzustufenden Partner. Er stand zwar ein wenig schlechter, doch schien ein Remis möglich. Dann machte Andreas allerdings einen schwerwiegenden Fehler und gab die Partie auf.

Nun kämpfte nur noch Christian Wiegand. Er hatte eine interessantes Endspiel erreicht: Wiegand agierte mit zwei Läufern gegen die beiden gegnerischen Springer. Im Endspiel ist das Läuferpaar meistens im Vorteil, dadurch hatte der Duderstädter sogar Siegchancen. Er spielte allerdings etwas ungenau und konnte dadurch seinen kleinen Vorteil nicht nutzen. Er bat seinem Gegner daraufhin ein Remis an, dieser sah sofort, dass in dieser Stellung kein Sieg möglich war und nahm das Angebot an.

Zwar verloren die Duderstädter am Ende klar, waren aber mit ihren Leistungen sehr zufrieden, da sie dem hohen Favoriten es sehr schwer gemacht hatten, zu dem erwarteten Erfolg zu gelangen.

eb

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