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Geismar und Plesse-Hardenberg sorgen für dicke Ausrufezeichen

Frauenhandball-Oberliga Geismar und Plesse-Hardenberg sorgen für dicke Ausrufezeichen

Zwei Siege aus zwei Heimspielen: Das Fragezeichen vor den Begegnungen wandelten die heimischen Oberliga-Handballerinnen in ein dickes Ausrufezeichen um. Der MTV Geismar kam gegen Hannover zu seinem höchsten Saisonerfolg, sammelte wichtige Punkte für den Klassenverbleib und kletterte auf den elften Platz.

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Drei Tore für den MTV: Kristina Wienecke (M.), hier gegen die HSG.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die HSG Plesse-Hardenberg setzte sich in einem Kampfspiel gegen Großenheidorn durch.

MTV Geismar – Hannoverscher SC 38:23 (18:11). Nach ausgeglichenem Beginn (2:2) setzte sich der MTV langsam ab (6:4, 11:5). „Wir haben die Kreisläuferin gut im Griff gehabt und sind so auch gut in die zweite Welle gekommen“, lobte Trainer Dominik Kemke seine Abwehr.

Der Vorsprung wuchs weiter an (15:6), auch weil Ann-Kathrin Jakobi für viel Unruhe sorgte und immer anspielbar war. Hannover nahm eine Auszeit und kam mit vier Toren in Folge besser ins Spiel.

Jetzt war es an Kemke, die Grüne Karte zu setzen. Der Trainer stoppte damit den Angriffsschwung der Gäste, und als die Partie wieder angepfiffen wurde, dominierte erneut seine Mannschaft. Zur Pause war die Partie dann praktisch entschieden. „Der HSC hat sich nicht mehr gewehrt, die zeigten unser Auswärtsgesicht“, so Kemke.

Der Vorsprung wuchs weiter an (23:13, 26:14, 28:15), da störten auch die vielen Wechsel nicht. Sämtliche Feldspielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein. Auch Mira Heiers, die aus der zweiten Mannschaft aufgerückt war. Die wenigen Kritikpunkte, die es gab, wollte der Trainer nicht benennen. „Ich bin einfach zufrieden, es hat alles funktioniert“, freute er sich.

Tore MTV: Jakobi (11), Habermann (6), Plotzki (6), Wienecke (3), Ziegler (3), Prüter (3), von Roden (2), Hille (2), Gloth (1), Heiers (1).

HSG Plesse-Hardenberg – MTV Großenheidorn 21:14 (9:9). Gegen Geismar hatte die HSG schlecht gespielt und verloren, gegen Celle gut gespielt und verloren. Gegen den Vorletzten wollte die HSG nun gut spielen – und gewinnen. Letzteres klappte, doch spielerisch konnten die Damen nicht überzeugen.

„Über die zwei Punkte freue ich mich, die bringen uns wieder in sicheres Fahrwasser“, sagte Trainer Artur Mikolajczyk, „aber ich hätte es schon gern gesehen, wenn wir uns spielerisch besser verkauft hätten“. So war in einer harten Partie Kampf und Krampf Trumpf. Bezeichnend war, dass die beste Spielerin der HSG im Tor stand.

„Jana hat ein tolles Spiel gemacht, uns mit ihren Paraden sehr geholfen“, lobte der Trainer seine Torfrau. Teuchert hielt unter anderem drei Siebenmeter und mit vielen Aktionen ihre Mannschaft im Spiel.

Zufrieden war der Trainer auch mit der restlichen Defensive. „Wir haben hart und aggressiv verteidigt“, sagte Mikolajczyk. Das tat allerdings auch Großenheidorn, und so war jedes Tor hart umkämpft. Etwas besser lief es für die Heimsieben in der zweiten Hälfte, in der Franziska Lath von den Gästen kurz genommen wurde.

„Das haben wir clever gelöst, das war 15, 20 Minuten ganz in Ordnung“, so Mikolajczyk. In dieser Zeit kam Plesse-Hardenberg schließlich über ein 17:13 zu einem verdienten 21:14-Sieg.

Tore HSG: Lapschies (5), Rettberg (4/2), Strahlke (3), Becker (3), Lath (3), Herale (2), Henne (1), Salam (1).

kri

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