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Germania gibt sich Oberligist nur knapp geschlagen

Fußball Germania gibt sich Oberligist nur knapp geschlagen

Für den Anfang war das gar nicht schlecht: Im ersten Testspiel vor Rückrundenbeginn hatte Fußball-Bezirksoberligist Germania Breitenberg mit einer verjüngten Elf gegen den allerdings ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Oberligisten FC Eintracht Northeim nur knapp das Nachsehen. Das Eichsfeldteam glich auf dem Kunstrasenplatz am Duderstädter Westerborn zweimal einen Rückstand aus, ehe es sich am Ende mit 2:3 (1:1) beugen musste.

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Überzahl: Bastian Vogt (links) und Tobias Dietrich (Nummer 8) lassen Northeims Muhamed Alawie (am Ball) nicht vorbei.

Quelle: Mischke

Nach ausgeglichenem Beginn wuchs die Überlegenheit der Gäste aus der höheren Spielklasse deutlich an. Mit der reiferen Spielanlage erspielten sich die Eintrachtler ein klares Chancenplus, brachten das Leder im ersten Durchgang aber nur einmal über die Torlinie, denn ansonsten fanden sie in Torwart Dennis Laule ihren Meister. Dagegen musste sich Northeims Schlussmann Hillemann beim ersten Breitenberger Torschuss sogleich den Ausgleich gefallen lassen.
Die Germanen brachten erst nach diesem 1:1 durch Bastian Vogt vielversprechende Angriffe zu Stande. Bis dahin waren ihre Offensivbemühungen stets an den eigenen Unzulänglichkeiten bei der Spieleröffnung und in Sachen Passgenauigkeit gescheitert. Tobias Dietrich spielte den Ball in der 45. Minute aber präzise in die Gasse, doch Alexander Hellmold kam um eine Fußspitze zu spät. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff hätte Hellmold fast mit einem Heber Erfolg gehabt, der nur eine Idee zu hoch angesetzt war.

Insgesamt lief das Breitenberger Spiel im zweiten Abschnitt flüssiger. Die Schützlinge von Trainer Rüdiger Schmiedekind konterten ziemlich geschickt und kamen so nach dem neuerlichen Rückstand erneut zum Ausgleich. Allerdings hätte das 2:2 schon zwei Minuten früher fallen können, doch Daniel Ernst entschied sich, frei vor dem Gästetor auftauchend, für den komplizierteren Abschluss: Er versuchte es mit einem Lupfer und verfehlte das Ziel – ein Flachschuss wäre die bessere Option gewesen (68.).

Die Entscheidung zugunsten des Oberligisten besorgte schließlich der aus Bilshausen stammende Eike Norpalik. Der Eichsfelder war in der zweiten Halbzeit auffälligster Northeimer Stürmer, erarbeitete sich neben dem Siegtreffer weitere Chancen, doch Laule bestand Norpaliks zusätzliche Prüfungen bei einer Direktabnahme (71.) und einem Kopfball (83.) mit Bravour.

SV Germania: Laule – Dietrich – D. Hobrecht, Jung – Freundlieb (46. Wüstefeld), Jüttner (66. Tahiri), Depuhl (61. A. Hobrecht), Hellmold, Ernst – Vogt – Kühne (61. Bajrahtari).

Tore: 0:1 Alawie (13.), drückt Leder nach Ecke ein; 1:1 Vogt (27.), schießt aus 20 Metern mit der Picke, und der Ball senkt sich als Bogenlampe ins Netz; 1:2 Akcan (58.), trifft, nachdem Turguay Breitenbergs gesamte Abwehr auf sich gezogen und mit einem Querpass ausgespielt hat; 2:2 Bajrahtari (70.), zielt nach Steilpass von Dennis Hobrecht durch die Beine des Torwarts; 2:3 Norpalik (74.), Flachschuss aus 14 Metern und abseitsverdächtiger Position.

Von Michael Bohl

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