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Germania unterliegt Sparta 1:2

Fußball-Bezirksliga der Frauen Germania unterliegt Sparta 1:2

„Es hat der Zweite der Bezirksliga gegen den Zweiten der Oberliga gespielt“, so kommentierte Frank Grube, Coach der Fußball-Frauen des SV Germania Breitenberg das Duell seiner Schützlinge mit der Reserve von Sparta Göttingen. Der Gast war mit acht Spielerinnen aus der ersten Garnitur angereist und fügte den Germaninnen daheim eine knappe 1:2 (0:1)-Niederlage zu.

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Arg in Bedrängnis: Breitenbergs Julia Stein (rechts) wird von der Spartanerin Kathrin Jakob attackiert.

Quelle: Thiele

„Wir sind schon etwas angefressen, dass wir gegen so eine Truppe spielen mussten. Das war absolute Wettbewerbsverzerrung“, ärgerte sich Grube auch noch einige Tage nach der verlorenen Partie. Auf heimischem Platz waren die Rollen damit klar verteilt. Der eigentliche Favorit wurde plötzlich zum Außenseiter und bekam dies bereits in der 14. Spielminute zu spüren, als US-Profi-Spielerin und Sparta-Neuzugang Brittany Cooper den Ball das erste Mal im Netz der Breitenbergerinnen zappeln ließ.

In der Folge stellte Grube um und setzte Natalie Nachtwey auf die Spartanerin an. „Natalie hat ihre Sache wirklich gut gemacht“, lobte Grube seine Manndeckerin. Doch, dass nicht nur Cooper das Spiel mit dem runden Leder bestens beherrscht, stellte der Rest ihrer Mannschaft vor allem in der ersten Hälfte eindrucksvoll unter Beweis. Grube: „Manchmal haben sie uns schon richtig vorgeführt.“

Zehnminütige Drangphase

Ihre beste Phase hatten die Eichsfelderinnen direkt nach dem Wiederanpfiff, doch mehr als ein Lattentreffer von Julia Stein und eine gute Einschussmöglichkeit von Martina Trappe, die wegen einer abseitsverdächtigen Position zurückgepfiffen wurde, sprangen in der zehnminütigen Drangphase der Platzbesitzerinnen nicht heraus.

Bevor die Germania dann aber doch noch ins eigene Tor treffen sollte, beförderte sie den Ball zunächst in das eigene Gehäuse und sorgte so selbst für die Vorentscheidung zugunsten der Spartanerinnen (71.). Der 1:2-Anschlusstreffer in der Schlussminute sollte letztlich nur Ergebniskosmetik bleiben. „Eigentlich könnten wir ja zufrieden sein, dass wir die Niederlage in Grenzen gehalten haben. Vor allem hinten haben wir sehr gut gestanden und kaum Chancen zugelassen“, lobte Grube das Auftreten seiner Elf.

Germania: Wepel – Gastel – Stein, Nachtwey – Geller, Bloch, Müller, Herberholz, Edwards – Trappe, Nickel (72. Duwald).
Tore: 0:1 Cooper (14.), bekommt den Ball in den Lauf gespielt und lässt der Breitenberger Hintermannschaft keine Chance; 0:2 Eigentor (71.), nach einer Ecke lenkt eine Breitenberger Spielerin das Leder aus dem Gewühl heraus in den eigenen Kasten; 1:2 Trappe (90.), schließt einen schnellen Konter erfolgreich ab.

kku

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