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Germania verschläft erste Hälfte

Fußball-Bezirksoberliga Germania verschläft erste Hälfte

„Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen.“ Mit diesen Worten fasste Elmar Böning, Fußball-Obmann des Bezirksoberligisten Germania Breitenberg, die Gründe für die 2:4 (0:3)-Niederlage seiner Elf beim Tabellenzweiten MTV Wolfenbüttel zusammen. Die Leistung im ersten Durchgang sei einfach zu schlecht gewesen, so dass trotz der Steigerung im zweiten Abschnitt ein durchaus mögliches Unentschieden nicht verdient gewesen wäre, meinte Böning.

Ärgerlich war aus seiner Sicht, dass Jan Koch (schied später verletzt aus) in der ersten Spielminute nach einem Wolfenbütteler Abwehrfehler die Riesenchance zum Führungstreffer vergab, indem er den MTV-Schlussmann anschoss. In der Folgezeit standen die Germanen zu weit von ihren Gegenspielern weg, wie ihr Obmann bemängelte: „Wir haben  Wolfenbüttel spielen lassen“, stellte Böning kritisch fest.

Durch den Doppelschlag, der den Platzbesitzern kurz vor dem Pausentee gelang, gerieten die Breitenberger vorentscheidend ins Hintertreffen. Immerhin steckten sie trotz des Rückstandes nicht auf, sondern zeigten nach dem Seitenwechsel eine kämpferisch ansprechende Leistung. Acht Minuten vor dem Ende ließ der eingewechselte Lars Seraphin die Gelegenheit zum Anschlusstreffer aus, als er aus zentraler Position volley abzog, das Leder aber direkt in die Arme des gegnerischen Keepers jagte. Einen Vorwurf machte Böning dem Stürmer deswegen allerdings nicht: „Er hat das volle Risiko genommen und ist dafür leider nicht belohnt worden.“ 

Auch für das Risiko, die Abwehr in der Schlussphase zu öffnen und alles nach vorne zu werfen, gab es keine Belohnung: In die aufgerückten Reihen ihrer Gäste setzten die Gastgeber  den  alles  entscheidenden Konter zum 4:1. Der zweite Breitenberger Torerfolg war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Germania: Laule – Dietrich – Hellmold, Hobrecht (75. Seraphin) – Otto, Mchalwat, Galluzzi, Jung, Ibba (46. Simmert) – Kühne, Koch (36. Meyna).

Tore: 1:0/2:0 Tuzlak (23., 41.); 3:0 Mühlenkamp (45.); 3:1 Galluzzi (65.), geht allein durch; 4:1 Xhemshiti (87.); 4:2 Meyna (89.), wird freigespielt und schiebt ein.

Michael Bohl

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