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Ghasemi-Nobakht ärgert St. Pauli

Fußball Ghasemi-Nobakht ärgert St. Pauli

Es war eine jener Situationen, die ein Fußballspieler sein Leben lang nicht vergisst: eingewechselt werden, sich in der Nachspielzeit den Ball schnappen, die gesamte Abwehr des favorisierten Gastgebers umkurven und aus 20 Metern dem Torwart keine Chance lassen. Hauptdarsteller war am vergangenen Sonntag, 13. Dezember, Sebastian Ghasemi-Nobakht, 21-jähriger Profi aus Göttingen, der vor nicht allzu langer Zeit noch für den SCW die Schuhe schnürte und nun für den Zweitligisten Spielvereinigung Greuther Fürth aufläuft. Das 2:2 der Fürther bei St. Pauli – für Ghasemi-Nobakht „der beste Tag in meinem Leben“.

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Kaum einzufangen: Sebastian Ghasemi-Nobakht nach seinem Treffer zum 2:2 von Greuther Fürth bei St. Pauli.

Quelle: Zink

Seit Wochen läuft es nicht rund für die Fürther, mittlerweile muss man sie in der zweiten Tabellenhälfte suchen. Im Spiel beim Aufstiegskandidaten St. Pauli kam noch Verletzungspech dazu – die Chance für den Reservisten Ghasemi-Nobakht.
Der Gastgeber ging vor knapp 20 000 Zuschauern standesgemäß mit 2:0 in Führung (66.), doch nun warf der Fürther Trainer Benno Möhlmann alles nach vorn und sämtliche Offensivkräfte ins Spiel. Mit der Einwechslung von Ghasemi-Nobakht eine Viertelstunde vor Schluss sollte er später einen Volltreffer landen. Das 1:2 (82.) ließ die Gäste neue Hoffnung schöpfen, doch dann wurde es zunächst dramatisch: Der Fürther Keeper ging mit nach vorn, fehlte nach einem erfolglosen Eckstoß jedoch hinten, womit er aber wiederum den Schützen des vermeintlichen 3:1-Siegtreffers abseits stellte. „Die St. Pauli-Fans haben schon gejubelt“, berichtet Ghasemi-Nobakht, der im Gegenzug den Hamburger Anhängern die gute Laune verdarb.

„Auch etwas Glück dabei“

„Ich bekam den Ball, spielte einen Doppelpass und bin dann an einigen Spielern vorbeigegangen“, sagt er rückblickend. „Aus 20 oder 25 Metern habe ich dann abgezogen. Meine Stärke ist zwar der Schuss, es war aber auch etwas Glück dabei.“ Dass er sich im Anschluss das Trikot vom Leib riss – wofür er später Gelb sah – merkte er gar nicht. „Das war mir nicht bewusst.“
Trainingsfrei gab es zur Belohnung nicht, dafür ist der Fürther Tabellenstand nach wie vor zu unerfreulich. Und auf eine Einsatzgarantie muss Ghasemi-Nobakht auch warten. „Ich bin froh, dass ich im Kader bin und mache mir keinen Druck“, sagt er. Was ihm nach dem Spiel bei St. Pauli jedoch keiner mehr nimmt, ist eine Erinnerung fürs Leben.

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