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Regional Göttingen Generals untermauern Rolle als Titelfavorit
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13:15 01.08.2018
Die Göttingen Generals schlagen in der Football-Oberliga die Osnabrück Tigers mit 66:6. Quelle: Pförtner
Göttingen

Göttingen eröffnete mit einem Kick-Off das Spiel, und Osnabrück empfing den Ball. Schon nach wenigen Pässen der Osnabrücker brachte der Göttinger Luc Schneider den Drive der Tigers mit einer Interception zum schnellen Ende und den Ball bis an die 10-Yard-Linie der Gegner.

Aber Göttingen sollte noch nicht punkten. Gleich im ersten Spielzug der Göttinger Offense kam es aufgrund eines schlechten Snaps zum Fumble, den Osnabrück recoverte. Doch die Gäste konnten im anschließenden Drive aufgrund einer starken Göttinger Defense lediglich 15 Yard Raumgewinn produzieren, sodass sie punten und sich vom Angriffsrecht trennen mussten.

Woitschek gelingt erster Touchdown

Dem Göttinger Steven Woitschek gelang dann im zweiten offensiven Spielzug des Spiels der Touchdown. Die Two-Point-Conversion war nicht gut. Der anschließende Kickoff der Göttinger landete in der Endzone der Tigers (Touchback), sodass Osnabrück (auch ohne Return) an der eigenen 25-Yard-Linie ins Spiel startete.

Doch zwei Incomplete-Pässe des Osnabrücker Quaterbacks, der gleichzeitig auch Headcoach des Teams ist, und ein Sack der Defense für minus 12 Yards zwangen die Tigers erneut zum Punt. Göttingen arbeitete sich anschließend von der eigenen 41-Yard-Linie mit sechs Power-Läufen über das gesamte Spielfeld in die Endzone und erhöhte auf 12:0 (Touchdown Steven Woitschek).

Folgenschwerer Aufreger – Woitschek wird ausgeschlossen

Der Touchdown führte zur ersten, aber nicht letzten folgenschweren Aufregung im Spiel. Beim Lauf in die Endzone gerieten der Göttinger Woitschek und ein Spieler der Tigers derart aneinander, dass sich beide auch nach Abpfiff des Spielzugs tätlich angingen. Grund hierfür war der Tackle des Osnabrücker Spielers, bei dem er den Göttinger Woitschek in den Schwitzkasten nahm, wodurch Woitschek seinen Helm verlor. Beide Spieler wurden zur Strafe vom weiteren Spielgeschehen ausgeschlossen. Die anschließende Two-Point-Conversion missglückte erneut.

Eines weiteren Spielmachers beraubt (Viktor Löwen und Urgestein Martin Grimm waren beide beruflich verhindert), wurde das Spiel der Göttinger auf die Probe gestellt: So führte der anschließende Drive der Tigers mit sechs Pässen und einem langen Lauf in die Endzone der Generals. Damit verkürzte Osnabrück auf 12:6, die Two-Point-Conversion missglückte. 

Dies sollten dann aber auch die letzten Punkte für Osnabrück im Spiel bleiben.

Antwort der Generals folgt prompt

Eine Antwort der Generals ließ nicht lang auf sich warten. Nach mehreren starken Läufen durch die Göttinger Orest Oribko, der für den ausgeschlossenen Woitschek eingewechselt worden war, und Arjan van der Horst lief Oribko zum Touchdown. Die anschließende Two-Point-Conversion machte Oribko auch gleich selbst. Neuer Spielstand war dann am Ende des ersten Spielviertels 20:6 für Göttingen.

Osnabrück musste sich anschließend nach einen Drive wieder vom Feld verabschieden. Der Göttinger Arjan van der Horst ließ keine Chance verstreichen und lief im vierten Versuch 29 Yards zum nächsten Touchdown. Die Two-Point-Conversion missglückte wieder. Somit stand es nun 26:6 für Göttingen. Osnabrück konnte anschließend zwar einen First-Down erzielen, musste sich dann aber im vierten Versuch wieder vom Ball trennen.

Göttingen erhöht auf 34:6

Mit nur vier Spielzügen lief Göttingen anschließend zum Touchdown (Arjan van der Horst) und passte sich zur erfolgreichen Two-Point-Conversion (Orest Oribko auf Tobias Neumann). Der Spielstand erhöhte sich so auf 34:6 für Göttingen.

In der zweiten Halbzeit ging der Kickoff der ging bis in die Endzone der Generals, sodass diese an der eigenen 25-Yard-Linie starteten. Zwei kurze Läufe (15 und 4 Yards) und ein langer Pass (56 Yards) durch Oribko auf Neumann später stand es dann 40:6 für die Generals. Die Two-Point-Conversion verwandelte Oribko dann auch gleich. Neuer Spielstand war 42:6.

Langer Drive der Osnabrück Tigers

Es folge ein sehr langer Drive der Osnabrück Tigers, mit dem sie im dritten Quarter sehr viel Zeit von der Uhr nahmen und auch bis kurz vor die Endzone der Generals kamen, letztlich jedoch keine Punkte machen konnten. 

Im ersten Spielzug im vierten Quarter lief Arjan van der Horst spektakuläre 63 Yards zum nächsten Touchdown der Generals und erhöhte somit auf 48:6. Die anschließende Two-Point-Conversion verwandelte Christoph Robin Eichler zum 50:6 für Göttingen.

Ab da war die Sache für Göttingen bereits so gut wie gelaufen: Osnabrück setzte sein wenig erfolgreiches Passspiel fort und belohnte den General Luc Schneider mit seiner zweiten Interception des Tages.

Two-Point-Conversion durch Patrick Gosse

Im unmittelbar folgenden Spielzug der Göttinger lief Oribko erneut zum Touchdown (56:6), die anschließende Two-Point-Conversion fing der zwei Spielzüge vorher eingewechselte und erst mitten in der Saison zu den Göttingern gestoßene Rookie Patrick Gosse. Der Spielstand erhöhte sich auf 58:6.

Der anschießende Osnabrücker Drive endete wieder in einer Interception. Im anschließenden Göttinger Drive stand dann der zur Halbzeit erst nachgekommene Edwin Wohlfahrt für Oribko auf dem Platz. Dieser warf nach drei First Downs auf Christian Preuß zum 64:6 und erhöhte anschließend mit einem Lauf im Rahmen der Two-Point-Conversion selbst zum Endstand von 66:6.

Bei sehr heißen Temperaturen hatten beide Teams in der zweiten Halbzeit, als die Kondition etwas nachließ, zu kämpfen. Göttingen bewies jedoch einmal mehr, dass es auch bei 30 Grad auf dem Platz einen kühlen Kopf bewahren kann.

Von Eduard Warda

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