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Regional 24 Mannschaften messen sich bei Lacrosseturnier in Göttingen
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15:14 11.12.2017
Im Finale der Herren unterlagen die GlACHS knapp den Berliner BLAX. Quelle: Arne Bänsch
Göttingen

Der MTV Grone als Veranstalter hatte nach Göttingen in die inoffizielle Lacrosse-Hochburg zum Spielen und Feiern eingeladen. Es war das zweite Mal nach drei Jahren Pause, dass das Turnier in der Halle des Felix-Klein-Gymnasium stattfand. Zwölf Damen- und zwölf Herrenmannschaften traten am Sonnabend und Sonntag zu 64 Spielen an.

Das Finale der Damen bestritten die K-Town Ladyjacks gegen die Retronixen, wobei Letztere mit einem eindeutigen Ergebnis die Spielerinnen aus Kaiserslautern schlugen: 2:13 stand es nach Abpfiff von zweimal zwölf Minuten Spielzeit. Prilly Oktoviany, die sich zusammen mit ihrem Team mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste, war trotzdem guter Laune: „Das Großartige an dem Turnier ist, dass man viele Teams kennenlernt, denen man im alltäglichen Spielbetrieb nicht begegnet. Die Halle ist zudem sehr gut ausgestattet.“

GLACHS verlieren gegen Berlin

Bei den Herren war das Spiel - allein aufgrund der unterschiedlichen Spielregeln - deutlich härter. Im Gegensatz zu den Damen steht Körperkontakt auf der Tagesordnung. Im Finale standen der Titelverteidiger, das Göttinger Alumni-Team GLACHS, und die Berliner Gäste BLAX. Zunächst begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, was verwunderlich war, da das Göttinger Alumni-Team keine gemeinsamen Trainingseinheiten hat, sondern sich nur für das Turnier jedes Jahr zusammenfindet. Die Berliner Konkurrenz allerdings ist ein Team, das regelmäßig trainiert.

Das machte sich vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte bemerkbar. Nach einem nervenaufreibenden Spiel mit einigen Verletzungen, Body-Checks und hitziger Stimmung setzten sich die Berliner ab und gewannen 3:2 gegen die Göttinger, die mit den Nationalspielern Kilian Bombosch und Jonathan Sievers in das Turnier gestartet waren.

Lacrosseturnier in Göttingen

Bombosch sorgte auch für ein Tor, das zweite markierte Teamkollege Yannik Tiemann. Die Berliner Torschützen im Finalspiel waren Dennis Heerdt, Adrian Nolte und Lars Nitz. Die beiden Siegermannschaften bekamen feierlich und traditionell den Lacrosse-Nussknacker überreicht.

„Insgesamt war es ein Treffen unter Freunden“, fasste Organisator Max Reyer vom MTV zusammen. Die Vorbereitungen haben vier Monate gedauert, an den Turniertagen gab es 37 Helferinnen und Helfer. „Die beiden Tage waren super, und wir haben nur positives Feedback von unseren Gästen bekommen. Auch die Programmpunkte fanden große Zustimmung“, verriet Reyer schmunzelnd.

Auf dem Programm stand am Freitagabend ein großes Vorglühen, wo sich an der Halle bei Bier und Würstchen ausgetauscht wurde. Am Sonnabend ging es dann für alle Spielerinnen und Spieler zum Feiern in den Göttinger Club EinsB. Dass es beim Lacrosse auch um die Geselligkeit geht, gerne in Verbindung mit Alkohol, ist ein Grund, warum die Turniere in der Halle des Gymnasiums stattfinden. „Ursprünglich trafen sich die Mannschaften in den Räumlichkeiten des Hochschulsports. Nach neun Jahren wurde das aber gestrichen: Es wurde den Verantwortlichen vom Unisport einfach zu viel. Danach gab es erst einmal drei Jahre lang kein Turnier mehr“, berichtete Simon Hölscher vom MTV.

Die GLACHS-Spieler Max Steinhardt und Kilian Bombosch sind sich jedenfalls einig: „Wir sind im nächsten Jahr wieder am Start: Die Jungs aus den alten Zeiten wiedersehen, Spaß haben und Lacrosse spielen.“

Von Katharina Mengel

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