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Göttinger Boxer gewinnen Vergleichskampf

ASC 46 Göttinger Boxer gewinnen Vergleichskampf

Der Boxsport in Göttingen lebt: Knapp 500 Zuschauer fanden den Weg zum großen Boxturnier in die Godehardhalle, das vom Team Göttingen des ASC 46 veranstaltet wurde. Das Team Göttingen wurde erst im August vom größten Sportvereins in Niedersachsen gegründet, um den Leistungssport in der Stadt konzeptionell zu fördern. Mitglieder dieses Teams sind bisher die Bundesliga-Tänzer, die ASC-Basketballer ab Regionalliga-Niveau, die Volleyballer und die erfolgreichen Jugend-Boxer des ASC 46.

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Konzentriert: ASC-Boxer Michael Mingaliev wurde in der Godehardhalle gefordert.

Quelle: Pförtner

Und um genau diese ging es bei der Boxveranstaltung, die unter dem Motto „Team Göttingen gegen Team Mitteldeutschland“ ausgetragen wurde. In insgesamt acht Kämpfen à drei Runden wurde neben den Einzelsiegern auch der Team-Sieger des Abends gesucht. Dieser hieß gegen 22 Uhr bei der Siegerehrung: Team Göttingen mit drei Siegen bei zwei Niederlagen und drei Unentschieden. Jedoch konnten nur insgesamt vier ASC-Boxer auf Seiten des Team Göttingen in den Ring steigen – aufgefüllt wurde die Mannschaft mit Boxern von befreundeten Vereinen. Der Grund dafür: Bei den mitteldeutschen Boxern fielen einige Gegner krankheits- und verletzungsbedingt kurzfristig aus, so dass für die ASC-Boxer keine Gegner mehr in ihrer Gewichts- und Altersklasse gegenüber standen. Der Stimmung in der mit 500 Zuschauern unerwartet gut gefüllten Godehardhalle tat dies jedoch keinen Abbruch.

Wirt beißt sich durch

Frenetisch angefeuert wurde ASC-Boxer Anton Wirt im Kampf gegen Sebastian Günther. Die beiden lieferten sich einen packendes und gnadenloses Duell bis in die letzte Sekunde. Auch das unaufhörliche Nasenbluten von Gast-Boxer Günther führte zu keinem Abbruch. Am Ende hieß der Sieger zum Jubel der heimischen Zuschauer Anton Wirt.

ASC-Vorzeigeboxer Michael Mingaliev, der erst kürzlich den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in der Klasse „Elite Männer“ feiern konnte, tat sich im letzten Kampf des Abends gegen Ilja Finberg schwerer als gedacht. Der technisch anspruchsvolle Kampf wurde am Ende lediglich mit einem Unentschieden gewertet.

Neben den spannenden Boxkämpfen erfreuten sich die Zuschauer ganz offensichtlich an den vier Nummern-Girls, die in gekonnter Art und Weise immer wieder zu einer weiteren Runde einluden. Organisator Daniel Endres zog anschließend eines anstrengenden Abends ein durchweg positives Fazit: „Nach sieben Jahren haben wir es geschafft, den Boxsport in Göttingen neu zu platzieren. Die Resonanz übertrifft alle Erwartungen und zeigt deutlich, dass die Menschen in Göttingen mehr als nur Basketball und Fußball sehen wollen. Wir werden dieses Event jährlich zu einem festen Bestandteil der heimischen Sportszene etablieren“, verspricht Endres, der im kommenden Jahr „die besten Amateur-Boxer aus Deutschland“ an die Leine holen möchte.

oh

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