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Regional Göttinger Bundesliga-Formationen begeistern
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17:51 23.10.2017
Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Einmal mehr nahmen die Tänzer das begeisterte Publikum mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle. Und das „in einer nicht vom Wettkampf beeinflussten und somit entspannten Atmosphäre“, wie Zuschauer Christian Gräve betonte. Er sei einmal mehr von der „Sportveranstaltung auf hohem Niveau“ recht angetan gewesen. So wie auch Jutta Gerber-Nolte, die „schon immer“ die einmalige Präsentation besucht: „Das ist einfach ein richtiger Zuschauermagnet. Ich bin auch beeindruckt, weil sich die Tänzer von Jahr zu Jahr gesteigert haben.“ Sicherlich auch ein Zeichen der hervorragenden Nachwuchsarbeit. Was auch die C-Formation mit der Choreografie „Shrek“ unter Beweis stellt.

Die beiden Göttinger Bundesliga-Formationen präsentieren sich vor 1500 Zuschauern in der Sparkassen-Arena ihre Choreografien

Die A-Formation tanzt im zweiten Jahr das erfolgreiche Kunstwerk „The Postmodern Jukebox“ mit dem die Göttinger im vergangenen Herbst Deutscher Vizemeister und im Dezember WM-Fünfte in Ungarn wurden. Sowohl musikalisch als auch choreografisch werden einmal mehr die Ursprünge des Standardtanzens mit den allerneuesten Trends aus der Weltspitze des Tanzsports verbunden. „Unsere Choreografie ist dieses Jahr noch intensiver auf unsere Stärken ausgelegt“, betonte Teamsprecherin Katharina Benseler. „Dafür haben wir tänzerisch viel gearbeitet“, ergänzte Pechvogel Christopher Linne, der an Unterarm-Gehstützen in die Halle kam und nur zuschauen konnte. Mit einem Bänderanriss im linken Knie muss er auch auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft verzichten. Dafür wird der im Tanzsport erfolgreichen Marc Bieler (45) aus Oberhausen dabei sein. Ihn hat das Tanzsportteam als weiteren Trainer geholt: „Die Göttinger Teams haben im Vergleich zur vergangenen Saison an Persönlichkeit gewonnen“, unterstrich er am Rande der Präsentation: „Die tänzerische Qualität hat sich schneller als gedacht weiterentwickelt.“

Was auch auf die B-Formation zutrifft, die gerade erst in die 1. Liga aufgestiegen ist. Und diese hat „The Rockphony“ neu entdeckt. Diese Erfolgschoreografie mit der energiegeladenen Musik hatte die A-Formation bis 2016 drei Jahre lang getanzt. „Eine Fusion bestimmter Musikstile, die zu einem grandiosem neuen Gesamtpaket wird“, sagt Trainern Michaela Montag richtig stolz: „Ich habe schon richtig Lust mit dem Team nach Bremen zu fahren und dort zu tanzen“, lässt Montag im Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft wissen. Richtig wohl fühlen sich die beiden Teamsprecher der B-Formation nach einer intensiven Vorbereitung: „ Das Tanzsportteam ist eben eine Familie“, sagt Mona Meyer und Yannick Gleichfeld ergänzt: „Wir sind ein tolles Team mit einem genialen Sport.“

Übrigens: Alle Tänzer der beiden Formationen sind längst „eingetütet“ und finden reißenden Absatz. Rund 1000 Sammelalben „à la Panini“ wurde bei der Präsentation samt der ersten „Wundertüte“ kostenlos verteilt. Weitere Sticker mit den Konterfeis und kurzem Steckbrief aller Tänzer gibt es ab sofort gegen einen kleinen Obolus in der Tanzschule Krebs an der Leibnizstraße. Es sind noch genug da. Schließlich wurden 70000 Sticker gedruckt.

Von Ferdinand Jacksch

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