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Das sind die Größen des Sports

Sport Das sind die Größen des Sports

Sportbuzzer-User finden: An „Schumi“ kommt keiner ran, auch nicht Muhammad Ali. Was sagen die Experten der Region, wer ist für sie der größte Sportler der Geschichte?

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Michael Schumacher, Pelé, Roger Federer und Muhammad Ali (von links): für die Sportbuzzer-Leser herausragende Athleten der Sport-Geschichte.

Quelle: Imago

Petra Reußner (Vorsitzende der Bezirksgruppe Südniedersachsen der Deutschen Olympischen Gesellschaft): Boris Becker (1). „Er hat mich sehr beeindruckt. Ich kann mich noch gut erinnern, dass er am 7. Juli 1985 zum ersten Mal Wimbledon gewonnen hat, an dem Tag, als ich mit meiner Handballmannschaft ein Turnier gewonnen habe. Wie unerschrocken und unbekümmert er bei einen so großes Turnier gespielt hat, war schon herausragend.“

Rolf Geese (Senioren-Zehnkämpfer und ehemaliger Sportwissenschaftler): Sergej Bubka (2). „Er hat als Stabhochspringer alles mitgebracht, was benötigt wurde. Er konnte turnen, ist über die 100 Meter 10,3 Sekunden gelaufen und konnte acht Meter weit springen. Er war der kompakteste aller Stabhochspringer, der in einer anderen Kategorie gesprungen ist.“

Klaus Dreßler (Vorsitzender des Kreissportbundes): Steffi Graf (3). „Eigentlich fällt mir als erstes Wolfgang Weber vom 1. FC Köln ein, der immer korrekt und ein Vorbild war. Aber auch Steffi Graf war ein super Vorbild. Sie hatte keinen Skandal und hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gab.“

Josef Petermann (Präsident des Fußball-Oberligisten SVG Göttingen): Franz Beckenbauer (4). „Er hat in den 70er-Jahren den Fußball weit nach vorn gebracht, unter anderem durch seine Art, wie er als Libero das Spiel des FC Bayern geprägt hat. Damals wurde ein technisch guter Fußball gespielt, heute ist vieles Kampf, Schnelligkeit und Athletik. Beckenbauer ist oft mit nach vorn gegangen und hat gleichzeitig die Abwehr zusammengehalten. Sein spielerisches Vermögen und seine Art, Pässe zu spielen, waren einmalig.“

Andreas Gruber (Vorsitzender des Stadtsportbundes Göttingen): Boris Becker (1). „Wenn er in den USA gespielt hat, hat man nächtelang vor dem Fernseher gesessen - und sich dann geärgert, wenn er verloren hat. Sein Spiel hat einen gefesselt, du wolltest immer das Ende sehen. Becker hat das Tennis durch Kampfgeist neu erfunden, man hatte den Eindruck, dass er Spiele allein durch Willenskraft für sich entscheidet.“

Artur Mikolajczyk (Trainer des Handball-Oberligisten TV Jahn Duderstadt): Muhammad Ali (5). „Eine enorm schwere Frage. Für mich zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Persönlichkeit. Deswegen entscheide ich mich für Muhammad Ali. Er war nicht nur in seiner Sportart der Beste, sondern hat sich auch mit Ehrgeiz, Mut, einer gewissen Lockerheit sowie einer großen Sozialkompetenz für seine Sache und andere Menschen eingesetzt. Das macht ihn einmalig.“

Sebastian Gehrke (Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Blau-Weiß Bilshausen): Dirk Nowitzki (6). „Für mich es ohne Zweifel Dirk Nowitzki. Und das sage ich, obwohl ich absolut kein Basketball-Fan bin. Ich finde es mehr als beeindruckend, was Nowitzki in der NBA geleistet hat und auch weiterhin leisten wird. Auch als Persönlichkeit abseits des Spielfeldes hat er eine enorme Strahlkraft. Er ist ein absolutes Vorbild.“

Hans-Dieter Dethlefs (Vorsitzender des NFV-Kreises Göttingen-Osterode): Uwe Seeler (7). „Ein Sportler durch und durch. Ein Mensch ohne Star-Allüren, der seinem Klub Hamburger SV immer treu geblieben ist.“

Johan Roijakkers (Cheftrainer und Sportdirektor von Basketball-Bundesligist BG Göttingen): Michael Jordan (8). „Ohne Zweifel Michael Jordan. Er ist ein Siegertyp und macht seine Mitspieler stärker.“

So stimmten die Sportbuzzer-User ab: gturl.de/Giganten.

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