Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Göttinger beim Debüt im R6-Dunlop-Cup auf Rang neun

Motorrad-Rennsport Göttinger beim Debüt im R6-Dunlop-Cup auf Rang neun

Christoph Pudlo hat mit einem Top-Ten-Platz auf dem Lausitzring für Aufsehen gesorgt. Als Aufsteiger in die höchste deutsche Renn-Serie für seriennahe Motorräder mit einem Hubraum von 600 Kubikzentimetern beendete der 25-jährige Göttinger sein erstes Rennen im Yamaha-R6-Dunlop-Cup als Neunter.

Voriger Artikel
Ottobock-Team für Sotschi 2014 steht
Nächster Artikel
Geismar feiert Titel, HSG Göttingen schiebt sich auf zweiten Platz vor

Beim R6-Dunlop-Cup-Debüt in die Top Ten gerast: Christoph Pudlo fährt beim Auftaktrennen auf dem Lausitzring auf Platz neun.

Quelle: Klöppner

Klettwitz/Göttingen. 20 Motorrad-Rennfahrer waren an den Start gegangen. Den Sieg zum Auftakt der international anerkannten IDM-Superbike-Saison feierte der Finne Ville Valtonen.

Christoph Pudlo

Christoph Pudlo

„Der neunte Platz ist viel besser, als ich erwartet hatte, und von Startplatz 13 aus eine super Verbesserung“, jubelte Pudlo nach dem Rennen. Der Kampf-Schlumpf, so der Spitzname des Göttinger Rennfahrers, hat sich also gleich zum Auftakt in der Klasse mit vielen etablierten Fahrern Respekt verschafft.

Besonders froh war Pudlo, dass nach dem langen Winter pünktlich zum Saisonbeginn die Temperaturen in zweistellige Plusgrade stiegen und bei sonnigem Wetter „gute Bedingungen für das Rennen“ geherrscht haben. Nach anfänglichen Problemen mit der richtigen Fahrwerkseinstellung hat Pudlo gemeinsam mit seinem Techniker Lars Lüter die 129 PS starke R6 rechtzeitig zum Rennen gut eingestellt.

Mit Tempo 220

„Den Start erwischte ich hervorragend und schoss bereits an den ersten Fahrern vorbei. Dabei beschleunigte ich in 2,9 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde. Etwa bei Tempo 220 folgte der Bremspunkt für die erste Kurve. Auch hier schlängelte ich mich super durch und lag bereits auf einem grandiosen sechsten Platz“, so Pudlo.

Zwei Kurven später hätte es den 25-Jährigen beinahe vom Bike geholt. Ein Fahrer direkt vor ihm hatte einen Highsider, also ein rutschendes Hinterrad, der fast zum Sturz geführt hätte. „Ich konnte gerade noch ausweichen und einen Zusammenstoß vermeiden“, beschreibt  Pudlo das Renngeschehen.

Mit zusätzlich Adrenalin im Körper versuchte Pudlo, die Lücke zur vor ihm fahrenden Gruppe zu schließen. Er fuhr konstant schnelle Zeiten. „Ab der sechsten Runde bekam ich jedoch Probleme mit den Armen. Aufgrund der hohen Kräfte beim Bremsen und Beschleunigen fehlten nun die Kräfte, um gegen die herannahenden Fahrer ankämpfen zu können“, so Pudlo. Nach den 13 Runden à 4,3 km sicherte sich der Kampf-Schlumpf Rang neun.

Von Mark Bambey

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Yamaha-R6-Dunlop-Cup

Motorrad-Rennfahrer Christoph Pudlo kann im Yamaha-R6-Dunlop-Cup auch auf ihm unbekannten Strecken um Top-Ten-Platzierungen mitfahren. Im 900 Kilometer entfernt liegenden Spielberg in Österreich verfehlte der Göttinger den Sprung unter die zehn besten Fahrer nur knapp.

mehr
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
21.01.2018 - 20:28 Uhr

Toller Jugendfußball beim 4. Audi Göttingen Cup für C-Junioren in der THG-Halle

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen