Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional Göttinger beim Debüt im R6-Dunlop-Cup auf Rang neun
Sportbuzzer Sportmix Regional Göttinger beim Debüt im R6-Dunlop-Cup auf Rang neun
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 25.04.2013
Beim R6-Dunlop-Cup-Debüt in die Top Ten gerast: Christoph Pudlo fährt beim Auftaktrennen auf dem Lausitzring auf Platz neun. Quelle: Klöppner
Anzeige
Klettwitz/Göttingen

20 Motorrad-Rennfahrer waren an den Start gegangen. Den Sieg zum Auftakt der international anerkannten IDM-Superbike-Saison feierte der Finne Ville Valtonen.

Christoph Pudlo

„Der neunte Platz ist viel besser, als ich erwartet hatte, und von Startplatz 13 aus eine super Verbesserung“, jubelte Pudlo nach dem Rennen. Der Kampf-Schlumpf, so der Spitzname des Göttinger Rennfahrers, hat sich also gleich zum Auftakt in der Klasse mit vielen etablierten Fahrern Respekt verschafft.

Besonders froh war Pudlo, dass nach dem langen Winter pünktlich zum Saisonbeginn die Temperaturen in zweistellige Plusgrade stiegen und bei sonnigem Wetter „gute Bedingungen für das Rennen“ geherrscht haben. Nach anfänglichen Problemen mit der richtigen Fahrwerkseinstellung hat Pudlo gemeinsam mit seinem Techniker Lars Lüter die 129 PS starke R6 rechtzeitig zum Rennen gut eingestellt.

Mit Tempo 220

„Den Start erwischte ich hervorragend und schoss bereits an den ersten Fahrern vorbei. Dabei beschleunigte ich in 2,9 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde. Etwa bei Tempo 220 folgte der Bremspunkt für die erste Kurve. Auch hier schlängelte ich mich super durch und lag bereits auf einem grandiosen sechsten Platz“, so Pudlo.

Zwei Kurven später hätte es den 25-Jährigen beinahe vom Bike geholt. Ein Fahrer direkt vor ihm hatte einen Highsider, also ein rutschendes Hinterrad, der fast zum Sturz geführt hätte. „Ich konnte gerade noch ausweichen und einen Zusammenstoß vermeiden“, beschreibt  Pudlo das Renngeschehen.

Mit zusätzlich Adrenalin im Körper versuchte Pudlo, die Lücke zur vor ihm fahrenden Gruppe zu schließen. Er fuhr konstant schnelle Zeiten. „Ab der sechsten Runde bekam ich jedoch Probleme mit den Armen. Aufgrund der hohen Kräfte beim Bremsen und Beschleunigen fehlten nun die Kräfte, um gegen die herannahenden Fahrer ankämpfen zu können“, so Pudlo. Nach den 13 Runden à 4,3 km sicherte sich der Kampf-Schlumpf Rang neun.

Von Mark Bambey

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige