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Gothaer Night besticht durch attraktives Gewand

31. Burgturnier Gothaer Night besticht durch attraktives Gewand

Motocrossmaschinen, Celler Hengste, eine Marching Band und natürlich Pferdesport höchster Klasse waren geboten bei der Gothaer Night des Hardenberg Burgturniers. Abgerundet wurde der abwechslungsreiche Sonnabend, 21. Juni, mit einem Feuerwerk zu der Musik von Bach und Händel.

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Farbenprächtig: Das Abschluss-Feuerwerk erhellt die Nacht über der Burgruine.

Quelle: Theodoro da Silva

Die Uhr zeigt 0.05 Uhr, als die Burgruine Hardenberg im Glanz eines farbenprächtigen Feuerwerks erstrahlt. Ein Anblick, den nicht nur die Zuschauer der Gothaer Night genießen dürfen, denn nach der letzten Springprüfung werden die Tore für die wartenden Menschenmassen geöffnet, die keine Karte erworben hatten. Sie alle finden sich auf dem Reitplatz unterhalb der historischen Stätte ein, der zuvor große Bühne war – nicht nur für sportliche Höchstleistungen.

Franz-Josef Dahlmann mit Lifou, Gerrit Schepers auf Rubin Ramazotti und Hilmar Meyer mit Gavi hießen die Gespanne, die sich in einer vollbesetzten Arena bei den Wettbewerben im Rahmen der Gothaer Night zu Recht feiern ließen. Meyer, der beim Preis der Eon Mitte als letzter Reiter in den Parcours gegangen war, riss die Arme hoch, als er auf die Anzeigetafel blickte. Wie 15 weitere Teilnehmer war er bei der internationalen Springprüfung fehlerfrei geblieben, aber mit einer Zeit von 53,12 Sekunden einsame Spitze. Ebenfalls kein Vorbeikommen war am 20-jährigen Schepers, der in der Young Masters League, einer Springprüfung mit Stechen für Talente im Alter von 15 bis 25 Jahren, dank eines fehlerfreien Rittes und hauchdünnen Vorsprungs von acht hundertstel Sekunden die Nase vorn hatte.

Für die Einstimmung auf das sportliche Highlight des Tages, die Gothaer Trophy, aus der Franz-Josef Dahlmann als Sieger hervorging (siehe Bericht unten), sorgten eine traditionsreiche Dressur- und eine ganz besondere Spring-Quadrille. Auf eine Zeitreise zurück ins Jahr 1735 wurden die Zuschauer vor dem Auftritt der Celler Landbeschäler geführt. In kurzen Abschnitten wurde die Geschichte des niedersächsischen Landgestüts erzählt, ehe in Paradeuniform gekleidete Reiter die Zuchthengste von ihrer besten Seite präsentierten und dafür immer wieder mit Szenenapplaus belohnt wurden.

Zusammenspiel

Applaus gab es auch für die „Easy Riders“ aus Verden, die das ungewöhnliche Zusammenspiel von Motocrossrädern und Pferden darboten (Bild unten). Zu Musikklassikern wie Born to be wild, Satisfaction und Jump zeigten sechs Reiter auf ihren Vierbeinern und sechs Motocross-Fahrer auf ihren Gefährten eine spektakuläre Spring-Quadrille, mit der sie die Stimmung in der Arena auf den Höhepunkt brachten. 

Dass die Stimmung in den Pausen zwischen den Springprüfungen aufrechterhalten wurde, dafür war die Käpt’n Kümos Marching Band zuständig. Diese Formation unterlegte bekannte Musikstücke mit heißen südamerikanischen Rhythmen und erzeugte vor allem auch durch den gewollten Publikumskontakt große Begeisterung.

Unter den Zuschauern, die um 0.20 Uhr das Ende des 15-minütigen Feuerwerks beklatschten, waren auch zahlreiche prominente Gäste, wie beispielsweise Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Wir können stolz auf das Pferdeland Niedersachsen sein“, war ihre Meinung, die durch die Gothaer Night noch einmal untermauert worden sein dürfte.

Von Kristin Kunze

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