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Teilnehmerrekord ist wahrscheinlich

Great Barrier Run in Göttingen Teilnehmerrekord ist wahrscheinlich

Diese Zahlen lassen eine Menge Spaß, Spannung und Spektakel erwarten: Bis zum „Great Barrier Run“, Göttingens Jedermann-Hindernisrennen, sind es zwar noch etwas mehr als zweieinhalb Monate, aber schon jetzt haben sich mehr als 1000 Läufer für den 16. September angemeldet.

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Beim Göttinger „Great Barrier Run“ gehen viele Teilnehmer auch mit Verkleidungen oder auffälligen Outfits auf die fünf, zehn oder 15 Kilometer lange Strecke.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres ist damit bereits jetzt schon fast erreicht. 2016 trafen sich rund 1200 Männer und Frauen, um auf dem Gelände des Uni-Sportzentrums auf die verschieden langen Distanzen zu gehen. „Die Anzahl der Teilnehmenden am „Great Barrier Run“ sollten von Beginn des Projektes an organisch mitwachsen, sodass auch dieses Jahr die Kapazitäten der Startplätze begrenzt sind“, erklärt Mischa Lumme, Projektleiter des Hindernislaufes beim Veranstalter Hochschulsport Göttingen.

Die geballte Anzahl an Interessierten, die sich schon jetzt angemeldet haben, um die Distanzen laufend, springend, hangelnd, kriechend und krabbelnd zu absolvieren, erfreut die Verantwortlichen. „Dass Göttingen so hungrig nach Laufen in Kombination mit spannenden Hindernissen ist, hat uns selber etwas überrascht“, gibt Lumme zu. Eine einleuchtende Erklärung für die Beliebtheit der Veranstaltung schiebt Lumme prompt hinterher: „Göttingen ist und bleibt einfach eine Sportstadt.“

Besonders signifikant sei, wie viele Firmen und Teams, bei denen laut Lumme „auch sehr viele Wiederholungsbucher“ dabei seien, sich schon registriert haben. Diese Tatsache spiegele auch den zentralen Aspekt des hiesigen Hindernisrennens wider. Es gehe nicht darum, in einem heldenhaften Alleingang ins Ziel zu stürmen - verboten ist das aber natürlich auch nicht - sondern darum, den größten Hindernisparcour Südniedersachsens gemeinsam zu erleben, sich den Herausforderungen zu stellen und diese im Idealfall auch zu meistern.

Wie im vergangenen Jahr kann zwischen drei unterschiedlich langen Distanzen ausgewählt werden. Die kürzeste beträgt fünf Kilometer, die mittlere zehn, die längste 15 Kilometer. Gespannt darf man sein, welche neuen Hindernisse es geben wird. Insgesamt müssen die Läufer 20 überwinden. Dabei wird nicht nur Kraft benötigt, die Anforderungen werden vielfältig sein. Koordination, Kondition und Körpergefühl müssen stimmen, um alle Aufgaben alleine oder mit Unterstützung der anderen Teilnehmer meistern zu können. Einige Hindernisse werden modifiziert und so den Bedürfnissen bei mehr Teilnehmenden angepasst. Die Zuschauer können sich auf und um das Gelände des Sportzentrums herum jedenfalls auf packende und sicherlich auch erinnerungswürdige Aktionen und Szenen freuen.

Überseecontainer müssen durch- und überquert, acht Meter lange Hangeltürme gemeistert und riesigen Traktorreifen bewegt werden - das klingt schon beim Lesen anstrengend. Dazu muss durch Sand gerobbt, durch Wasser geschwommen und geklettert werden. Der Lauf sei jedoch nicht nur etwas für Experten: „ Er richtet sich an alle Studierende und Mitarbeiter der Universität, sowie natürlich auch an alle Sportinteressierten Göttingens und solche aus der Umgebung gleichermaßen“, unterstreicht Lumme.

Der Seeburger Markus Schreier ist begeisterter Hindernisrennen-Läufer. In Göttingen war Schreier bereits mit dabei. Das Phänomen der vielen so zahlreichen Meldungen überrascht Schreier dabei nicht wirklich: „Das ist die am schnellsten wachsende Sportart weltweit“, erklärt der Eichsfelder, der vor drei Jahren seinen ersten Hindernislauf absolvierte. Die Teilnahme am „Braveheart Battle“ im fränkischen Münnerstadt infizierte ihn laut eigener Aussage mit dem „Jedermann-Hindernisrennen-Virus“. Inzwischen organisiert Schreier sogar selber Rennen.

Im vergangenen Jahr setzte sich Altstadtlauf-Seriensieger Florian Reichert beim „Great Barrier Run“ über die fünf Kilometer durch. Mit David Hasert (Harzer Keiler) startete in der Zehn-Kilometer-Konkurrenz ein echter Experte. Der Rosdorfer nahm schon in den USA an einer Weltmeisterschaft teil und wurde in seiner Altersklasse Zweiter. cro

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