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Groß Schneen freut sich auf „Traumlos“ RSV 05

Fußball-Bezirkspokal Groß Schneen freut sich auf „Traumlos“ RSV 05

Nachdem Sparta bereits vor eineinhalb Wochen mit 4:1 beim SSV Nörten-Hardenberg in die zweite Runde des Fußball-Bezirkspokals eingezogen ist, wollen es am heutigen Mittwoch fünf Mannschaften aus Stadt und Altkreis Göttingen dem Bezirksligisten gleich tun.

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Spiel des Jahres: Der TSV Groß Schneen – hier Jan Ole Fröhlich (l.) im Zweikampf mit dem Hagenberger Jacki Weiss beim Kreispokalfinale – fiebert dem Bezirkspokal-Duell mit dem RSV 05 entgegen.

Quelle: CR

Den Anfang macht um 18.30 Uhr die SVG in Breitenberg. Um 19 Uhr folgen das Kreisderby zwischen TSV Groß Schneen und RSV 05, das Gastspiel des FC Grone bei der SV Südharz/Walkenried und das Heimspiel des TSV Landolfshausen gegen Weser Gimte.

SVG-Trainer Carsten Lakies liefert eine einleuchtende Begründung, warum er den Pokal sehr ernst nimmt: „Man weiß ja nie, was kommt. Am Ende könnte der DFB-Pokal stehen.“ Als Neuling in der südniedersächsischen Fußballszene könne er gegnerische Teams wie die in die Bezirksliga abgestiegene Germania Breitenberg kaum einschätzen, gibt der Coach des Landesligisten zu.

„Das macht aber nichts. Ich gucke auf meine Mannschaft, und die wird hellwach sein“, verspricht er. „Beidseitig gewöhnungsbedürftig“ – für ihn und die Spieler – sei die Vorbereitung gewesen. „Einige mussten sicher umdenken, da ich großen Wert auf Ordnung und Disziplin lege“, sagt Lakies, der neben Erkan Coskun (Adduktoren-Operation) auf die verletzten Daniel Kornet und Lennart Rath verzichten muss.

„Für uns ist es ein Traumlos und das Spiel des Jahres. Schließlich haben wir noch nie ein Pflichtspiel gegen 05 bestritten“, fiebert Gregory Häger, Abteilungsleiter des Kreispokalsiegers TSV Groß Schneen, dem Duell auf dem heimischen Platz am Einzelberg gegen den drei Klassen höher spielenden RSV 05 entgegen. Bis auf Libero Sascha Warnecke, dessen Einsatz fraglich ist, können die Gastgeber in Bestbesetzung auflaufen. „Wir sind trotzdem krasser Außenseiter“, unterstreicht Häger, wollen aber gut dagegenhalten und hoffen, dass uns viele Zuschauer unterstützen. Vielleicht gelingt uns dann ja sogar eine Überraschung.“

Allerdings muss sich der TSV wohl auf ein 05-Team einstellen, dass die Partie sehr ernst nimmt. „Für uns ist es die Generalprobe für das Punktspiel-Derby am Sonnabend gegen die SVG. Wir werden die Spieler aufbieten, die im Fitness-Zustand am weitesten sind“, stellt RSV-Trainer Holger Koch klar. Vor den Groß Schneern habe er großen Respekt. „Die haben nicht nur eine gute Truppe, die mindestens Kreisliga-Niveau hat, sondern auch tolle Bedingungen und fähige Funktionäre“, so Koch.

Als „harten Brocken“ bezeichnet Martin Wagenknecht, neuer Coach des TSV Landolfshausen, die Gäste vom Bezirksliga-Konkurrenten Tuspo Weser Gimte. „Die Mannschaft hat schon im vorigen Jahr als Aufsteiger für manche Überraschung gesorgt. Sie ist kampfstark und sehr robust“, beschreibt Wagenknecht die Qualitäten des heutigen Gegners. Angst haben die Landolfshäuser allerdings nicht, obwohl mit Dominik Busse und David Köhne (beide verletzt) sowie Tobias Spieß (verhindert) drei Akteure fehlen. „Wir wollen den Heimvorteil nutzen und unser Spiel durchbringen – und ich möchte weiter das System testen, auf das wir umgestellt haben“, sagt der Trainer, der mit der bisherigen Vorbereitung sehr zufrieden ist. „Wir sind zwar unglücklich aus dem Sparkassen-Cup ausgeschieden, haben am letzten Sonntag aber Hainberg geschlagen und sind auf einem guten Weg,“ so Wagenknecht.

Für Landesliga-Aufsteiger FC Grone sei die Pokalpartie bei der SV Südharz/Walkenried in erster Linie der entscheidende Test für den Punktspiel-Auftakt am kommenden Sonntag (15 Uhr) auf eigenem Platz gegen die SVG Einbeck, stellt Co-Trainer und Teammanager Sven Galinsky klar. Auch deshalb werde man mit der Elf starten, die auch am Sonntag auflaufen soll. „Natürlich wollen wir gerne weiterkommen, aber es wäre auch nicht so tragisch, wenn wir ausscheiden würden“, relativiert er die Bedeutung des Cup-Wettbewerbs. Die Groner nähmen die Favoritenrolle gegen den kampfstarken Bezirksligisten gerne an, aber, so der Galinsky: „Bekanntlich hat ja der Pokal seine eigenen Gesetze.“

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