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Großer Rückhalt: Torfrau Jana Teuchert

Frauenhandball-Oberliga Großer Rückhalt: Torfrau Jana Teuchert

Mit einem am Ende überzeugenden 26:22 (10:11)-Erfolg über den hoch eingeschätzten Hannoverschen SC unterstrichen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg ihre Heimstärke. Das Burgenteam holte im sechsten Spiel den fünften Sieg und sammelt weiter fleißig Punkte.

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Zweikampf: Julia Herale (r.) und Hannovers Meike Roesemann schenken sich nichts.

Quelle: Pförtner

Bovenden. Nur zu Beginn der drei Spiele andauernden Heimserie gelang es dem Northeimer HC, beide Zähler aus der Bovender Sporthalle zu entführen. Eine Niederlage, die immer noch schmerzt. „Da haben wir nicht gut gespielt“, erinnert sich Artur Mikolajczyk, „aber wenigstens gekämpft.“ Gegen Zweidorf/Bortfeld wurde es spielerisch besser, die Entscheidung in der Schlussviertelstunde herbeigeführt. Ähnlich verlief es gegen den Hannoverschen SC, der immerhin mit der Empfehlung von drei Auswärtssiegen angereist war.

Die HSG war also gewarnt und die Sorgenfalten des Trainers waren vor der Partie noch tiefer. Filiz Bühn saß zwar auf der Bank, konnte aber nicht eingesetzt werden. Maike Lapschies stand lediglich für Kurzeinsätze zur Verfügung und Meike Dötsch hatte sich am Vormittag krank abgemeldet. Um wenigstens eine zusätzliche Alternative auf der Bank zu haben, zog sich Anna-Lena Jochens ein Trikot über.

„Sie ist unsere Stand-by-Spielerin und hatte Bereitschaft signalisiert“, erklärte Artur Mikolajczyk. Zur Startformation gehörte Jochens logischerweise nicht, doch überzeugen konnte die erste Sieben nicht. Die Anfangsphase ging mit 4:2 an die Gäste, die sich als der erwartet schwere Gegner erwiesen. Probleme im Aufbau hatte die HSG, die beim 5:5 erstmals den Ausgleich schaffte und sich dann nicht mehr abschütteln ließ. Hin und her ging es (8:8, 10:10), zur Pause lagen die Gäste knapp vorn.

Nach dem Seitenwechsel drehte die Heimsieben die Partie und ging mit 14:12 in Führung. Doch es blieb spannend, jetzt ließ sich Hannover nicht abschütteln. Die Entscheidung fiel in der Schlussviertelstunde. Die HSG führte 19:16 und zog auf 22:17 davon. Mit Lapschies trumpfte jetzt eine Spielerin auf, deren Schulter- und Knieprobleme ein regelmäßiges Training nicht zulassen. „Maike hat das Spiel gelenkt, viel Druck gemacht und selbst für Torgefahr gesorgt“, lobte Mikolajczyk.

Neben Lapschies sah er in der Defensive einen weiteren Schlüssel zum Erfolg. „Wir haben in der Abwehr gut gearbeitet, allen voran Katharina Reimann. Und mit Jana Teuchert hatten wir eine ganz starke Torfrau“, so der Trainer weiter. Besonders über Teuchert freute er sich, zahlte sich doch die intensive Trainingsarbeit aus. Aber auch alle anderen lobte Mikolajczyk. „Wir haben auf unsere Chance gewartet und dann zugeschlagen“, freute er sich über fünften Heimsieg.

HSG: Teuchert – Sander (9), Lapschies (7), Becker (3), Strahlke (3), Rettberg (2), Lath (1), Reimann (1), Herale, Nustede, Jochens.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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