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Schüler aus Obernfeld beweisen langen Atem

AOK-Laufabzeichenwettbewerb Schüler aus Obernfeld beweisen langen Atem

Sie sind im wahrsten Sinn des Wortes unermüdlich: Beim AOK-Laufabzeichenwettbewerb haben die Obernfelder Grundschüler wie schon im Vorjahr in der Wertungsgruppe der Grundschulen bis 149 Schüler den dritten Platz belegt und damit 95 Schulen in Niedersachsen hinter sich gelassen.

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Unermüdlich: Die Obernfelder Grundschüler freuen sich über den dritten Platz beim AOK-Laufabzeichenwettbewerb.

Quelle: Richter

Obernfeld. Beim AOK-Laufabzeichen-Wettbewerb geht es nicht um Tempo, sondern um Durchhaltevermögen. Je mehr Schüler lange durchhalten, umso mehr Punkte gibt es. Und die 72 Jungen und Mädchen bewiesen beim eigens ausgerichteten Sporttag einen langen Atem. Mit der ersten Stufe – 15 Minuten joggen – gab sich kein Obernfelder Grundschulkind ab. Gleich 62 Schüler liefen eine Stunde, zehn 30 Minuten. Mit einem Ergebnis von 2,861 Zählern lagen die Eichsfelder am Ende nur knapp hinter dem Sieger, der Grundschule Kirchbrak (3) und der zweitplatzierten Grundschule aus Lemgow (2,892).

„Ihr habt etwas ganz Besonderes geschafft“, lobte die stellvertretende Schulleiterin Nadine Huppert. Das bestätigte Hartmut Hublitz, Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes Göttingen, nur allzu gerne. „Ihr seid eine besonders sportliche Schule“, rief er den Jungen und Mädchen zu, die es kaum erwarten konnten, ihre Preise in Empfang nehmen zu dürfen. Als die Viertklässler Hagen und Leni Malin nach vorne eilten, um die Präsente entgegen zu nehmen, klatschten ihre Mitstreiter eifrig Applaus – in diesem Fall berechtigterweise auch für sich selbst.

Es gab nicht nur einen glänzenden Pokal,
sondern auch Urkunde und Warengutschein

Für den dritten Platz gab es nicht nur einen glänzenden Pokal, sondern auch eine Urkunde und einen Warengutschein für Sportartikel im Wert von 150 Euro. Roland Gerlach von der AOK Duderstadt staunte über die Leistung der kleinen Kilometersammler. „Das ist schon nicht schlecht“, sagte Gerlach, als er von den Zeiten und Laufstrecken erfuhr: „Das ist eine gute Sache. Für viele ist das eine Herausforderung. Die Preise sind ein Ansporn und kommen ja auch der Schule zu Gute.“

Umso topfit zu sein, hatten sich die Kinder im Sportunterricht extra für den Lauf-Sporttag präpariert. „Am Anfang sind wir nur zehn Minuten gelaufen“, erklärte Lehrerin Huppert. Ganz wichtig sei es gewesen, den Schülern zu vermitteln, dass sie sich ihre Kräfte richtig einteilen müssen. „Gerade die Erstklässler sind am Anfang immer viel zu schnell losgerannt“, erinnert sich Huppert lachend.

Die Motivation sei enorm hoch gewesen. „Alle waren unheimlich motiviert“, erinnert sich Huppert. Zuerst starteten die Erst- und Zweitklässler, anschließend die Dritt- und Viertklässler. Die Kinder feuerten sich gegenseitig an, reichten sich Getränke. „Das war Wahnsinn. Es hat sich eine richtige Eigendynamik entwickelt. Das war ganz toll““, berichtete die Lehrerin stolz. Der Förderverein der Grundschule half kräftig mit, organisierte einen Eiswagen.

Sollten sich die Obernfelder Grundschüler weiter so sportlich zeigen – und davon ist nach den Erfahrungen der letzten Jahre auszugehen – droht jedoch bald ein Problem. Der Trophäenschrank ist nämlich bereits prall gefüllt. Doch das bereitet Huppert kein Kopfzerbrechen: „Ein bisschen Platz ist noch. Und wenn nicht, bauen wir einfach an.“

Von Christian Roeben

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