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HC Göttingen macht gegen Vahr aus 1:4-Rückstand 6:4-Erfolg

Hockey-Oberliga HC Göttingen macht gegen Vahr aus 1:4-Rückstand 6:4-Erfolg

Was für ein dramatisches Hockey-Spiel. Was für eine großartige Aufholjagd. Bis zehn Minuten vor dem Abpfiff lagen die Damen des Oberligisten HC Göttingen gegen den Club zur Vahr schier aussichtslos mit 1:4 hinten. Doch dann spielte sich das Team von Trainer Jonas Weyl in einen wahren Rausch, erzielte einen Treffer nach dem anderen und gewann noch mit 6:4 (1:2).

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Freudensprung: Julia Reitis-Münstermann vom HC Göttingen.

Quelle: CR

Göttingen . In der ersten Halbzeit hatten die Leinestädterinnen den favorisierten Gästen großartig Paroli geboten, sich teilweise sogar ein Feld- und Chancenübergewicht erkämpft . Die Bremer Führung (9.) hatte Marinia Bubner in der 20. Minute ausgleichen können, und dass der HCG zur Pause dennoch zurücklag, war einer Unaufmerksamkeit in der Abwehr geschuldet, die zehn Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zum 1:2 führte.

Auch nach Wiederanpfiff hielt Göttingen gut mit. Doch dann schienen sich die Cleverness und das spielerische Übergewicht der Gäste, die ihre Angriffe überlegter und strukturierter vortrugen als die Göttingerinnen, durchzusetzen. Erst fiel das 1:3 (43.), und als nach einer umstrittenen Strafecke Anja Uhlmann sogar das 4:1 für die Hanseatinnen erzielte (48.), schien das Spiel gelaufen zu sein.

Doch dann nahm so etwas wie ein Wunder seinen Lauf. In der 50. Minute staubte Bubner zum 2:4 ab, und die Tribüne jubelte, als ob der Führungstreffer gefallen wäre. Dieser Überschwang übertrug sich offenbar auf die Spielerinnen. Zunächst scheiterte Julia Reitis-Münstermann noch mit einem Siebenmeter an Bremens Schlussfrau (52.), doch als dieselbe Akteurin zwei Minuten später das 3:4 erzielte, gab es kein Halten mehr.

In der 57. Minute schoss Ann-Kathrin Witte das 4:4, 60 Sekunden später machte Reitis-Münstermann das 5:4 und verwandelte die Halle endgültig in ein Tollhaus . Für den Abschluss sorgte Maxi Ahsbahs, die nach einer Strafecke zum 6:4 erfolgreich war.

Nach dem Schlusspfiff flossen bei Bremen Tränen, während die Göttingerinnen sich vom begeisterten Publikum mit stehenden Ovationen feiern ließen. „Ich bin stolz auf mein Team“, sagte ein überglücklicher Jonas Weyl, während Bremens Coach Christian Bremer betrübt den Göttingerinnen gratulierte.

HCG: Wöhning, Hofmann, Reitis-Münstermann (2), Ahsbahs (1), Witte (1), Dahlke, Wolffson, Gudert, Bubner (2), Hage, Gersdorf.

Von Hauke Rudolph

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