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HG-Frauen rutschen wieder auf Abstiegsplatz

Handball-Oberliga HG-Frauen rutschen wieder auf Abstiegsplatz

Es wurde nichts aus dem erhofften Heimsieg. Die Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone unterlagen vor heimischem Publikum Oberliga-Konkurrent HV Lüneburg mit 25:30 (13:18). Da Germania List überraschend Eintracht Celle schlug, rutschte die HG wieder auf einen Abstiegsplatz.

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Aufholjagd nicht von Erfolg gekrönt: Franziska Lath (am Ball) und der HG Rosdorf-Grone ging am Ende die Puste aus.

Quelle: Pförtner

Gegen den Sechsten schlug sich die HG wacker, stand am Ende aber dennoch mit leeren Händen da. „Sie haben wunderbar gekämpft“, fand Trainer Lennart Pietsch trotz der Niederlage lobende Worte für sein Team, schränkte aber gleich ein: „Wenn die Last nur auf zwei Schultern liegt, ist es zu wenig.“ Gemeint waren Petra Neu und Anna Polnau, die vorweg marschierten, solange die Kraft reichte und großen Anteil an der tollen Aufholjagd anfangs der zweiten Hälfte hatten.

Binnen einer Viertelstunde hatte die HG den Pausenrückstand, den sie sich durch Wurfpech unnötigerweise eingefangen hatte, egalisiert (20:20) und war mit 22:21 sogar in Führung gegangen (44.). Ein Punkt war möglich, doch Lüneburg war cleverer und hatte die Schiedsrichter auf seiner Seite. Die pfiffen mit unterschiedlichem Maß, was Pietsch auf die Palme brachte. „Bei uns wurde gepfiffen, obwohl das Prellen zeitgleich mit dem vierten Schritt kam. Lüneburg hatte dagegen Wandertag, da fehlten nur noch die Stöcke“, ärgerte sich der Trainer. Auch zwei klare Tätlichkeiten gegen Neu ahndete das Gespann nicht. „Irgendwie wollten die Schiedsrichter nicht, dass wir gewinnen“, war Pietsch nach dem Spiel kaum zu beruhigen.

Allein an den Unparteiischen lag es allerdings nicht, dass aus der Führung schnell wieder ein Rückstand wurde. Zu uneffektiv, zu glücklos agierten die Gastgeberinnen in der Endphase, konnten die Niederlage so trotz aller Bemühungen nicht vermeiden. Jetzt wird der Abstiegskampf erst am letzten Spieltag entschieden. Die HG muss beim Vierten Heidmark antreten, gewinnen und hoffen, dass der um einen Punkt bessere Konkurrent List beim Dritten Burgdorf verliert. – Tore HG: Polnau (9), Neu (8), Lath (6), Schneider (1), Glage (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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