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HG Rosdorf-Grone entzaubert den Titelfavoriten

Frauenhandball-Oberliga HG Rosdorf-Grone entzaubert den Titelfavoriten

Mit einer faustdicken Überraschung endete der zehnte Spieltag in der Frauen-Oberliga. Die HG Rosdorf-Grone schlug in eigener Halle Meisterschaftsfavorit SG Zweidorf/Bortfeld mit 30:29 (17:12) brachte damit Bewegung in die Spitzengruppe und sicherte sich selbst den siebten Platz.

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Festgerannt: Die Abwehr der SG Zweidorf/Bortfeld blockt den Wurfversuch von HG-Spielerin Anna Polnau (Mitte) ab.

Quelle: Theodoro da Silva

„Am Ende war es verdient“, pustete Lars Rindlisbacher kräftig durch. Sein Team hatte dem hohen Favoriten einen tollen Kampf geboten und schließlich bezwungen. Dass etwas möglich sein würde, deutete sich bereits in den ersten Minuten an. Gegen den starken Rückraum der SG hatte Rindlisbacher die Abwehrtaktik geändert. Spielmacherin Meomartino ließ er kurze decken und nahm so dem Kopf der Gäste weitgehend aus dem Spiel. Auch die Außenangreiferinnen ließ er offensiv decken, nahm so den Rückraumschützinnen wie der Toptorjägerin Flöthe den Schwung.

„Das alles zeigte Erfolg“, freute sich Rindlisbacher. So bestimmte die HG die Partie, zog auf 10:4 davon zog und führte auch zur Pause sicher. Der nächste Heimerfolg lag in der Luft. Doch noch waren 30 Minuten zu spielen, und die hatten es in sich. Die HG blieb weiter in dem offensiven Abwehrsystem, versuchte auch die zweite Welle der Gäste im Ansatz zu stören. Doch das ging schief. „Wir sind überlaufen worden“, gab Rindlisbacher zu. Auch Flöthe, die inzwischen vom rechten in den linken Rückraum gewechselt war, bereitete der HG zunehmend Probleme, der Vorsprung schmolz. „Uns fehlt da noch die Konstanz“, monierte Rindlisbacher.

Schneider lässt HG jubeln

Die HG musste fürchten, um die Früchte ihrer Arbeit gebracht zu werden. Aus 28:26 wurde ein 28:29: Zweidorf/Bortfeld lag erstmals in Führung. Doch die HG gab nicht auf. Mit Hilfe eines Gegeneinläufers gelang der Ausgleich, aber noch waren 40 Sekunden zu spielen, und die Gäste hatten den Ball. Doch ein technischer Fehler zerstörte die letzte Chance der SG, jetzt hatten die HG noch eine Möglichkeit. Sie nutzte Janina Schneider, löste mit ihrem einzigen Treffer unbeschreiblichen Jubel aus. Nach mehreren Pflichtsiegen bezwang die HG erstmals ein Team aus der Spitzengruppe.

Tore HG: Werner (11/5), Grünewald (4), Junghans (3), Koch (3), Pahl (3), Gutenberg (3/2), Entringer (2), Schneider (1).

Von Denise Kricheldorf-May

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