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HG Rosdorf-Grone im Derby gegen „Mannschaft der Saison“

Handball-Oberliga HG Rosdorf-Grone im Derby gegen „Mannschaft der Saison“

Zu den reizvollsten Oberliga-Begegnungen der Handball-Männer zählt das Südniedersachsen-Derby zwischen dem Tabellenzwölften HG Rosdorf-Grone und dem Zweiten HSG Northeim. Für die Partie am Sonnabend, 12. Februar, um 18.30 Uhr in der Sporthalle Rosdorf erwartet die HG ein volles Haus.

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Schallmauer durchbrechen: HG-Torjäger Marcel Schulz (Mitte) will im Nachbarderby gegen die HSG Northeim seinen hundertsten Saisontreffer erzielen und das Prestigeduell gewinnen.

Quelle: CR

Guter Ton und Komplimente werden vor dem Derby gepflegt. „Northeim ist in meinen Augen die Mannschaft der Saison. Vor deren Leistungen ziehe ich den Hut“, erweist HG-Trainer Mirko Jaissle dem Nachbarn seine Referenz. Zu Jahresbeginn hatte die HSG Spitzenreiter TS Großburgwedel 29:26 geschlagen hat und am vergangenen Wochenende das Nachholspiel beim VfL Hameln überraschend mit 35:30 gewonnen.

„Klar geht man mit solchen Ergebnissen als Favorit auch in das Spiel in Rosdorf. Aber dadurch haben wir noch kein Tor geworfen“, lässt Northeims Trainer Carsten Barnkothe klaren Respekt vor der HG erkennen, die das Hinspiel 28:31 verloren hatte. „Rosdorf spielt erfrischenden Angriffshandball. Das Team hat sich seit dem Hinspiel deutlich gesteigert. Mittlerweile zeigen viele Spieler gutes Oberligaformat“, weiß der Gäste-Coach aus persönlichen Beobachtungen.

Northeim kommt mit der besten Deckung der Liga. 473 Gegentore (HG 571) in 17 Spielen, also 27,8 im Schnitt ist spitze in der vierten Liga. Im Angriff nehmen sich die Kontrahenten nicht viel: 561 Tore hat Northeim geworfen, 549 die HG. Der Ex-Rosdorfer Jan-Niklas Falkenhain (154/70) und Kai Effler (108/4) sind die „Schützenkönige“ der HSG. Beim Gastgeber wird Marcel Schulz (99/18) wohl die 100- und Aaron Fröhlich (68) die 70er-Marke knacken.

„Wir haben allerhöchsten Respekt, aber keine Angst. Und so werden wir unser Heil in der Offensive suchen. Wir sind nicht chancenlos,“ glaubt Jaissle an eine Überraschung und damit einen möglichen Heimsieg: „Da muss aber alles passen“, verdeutlicht er die Ausgangslage. Die Motivation stimmt nach dem zuletzt spielfreien Wochenende. Der Verein hatte der Mannschaft nach dem ersten Auswärtssieg vor knapp zwei Wochen in Celle zur Regeneration einen Schwimm- und Saunabesuch im Badeparadies spendiert. Dabei galt es auch, diverse Blessuren an den Knie, Knöchel oder Schulter zu kurieren.

„Ein Besuch in der Rosdorfer Sporthalle wird sich lohnen. Wir werden ein emotionales und hart umkämpftes Spiel sehen“, rührt HG-Trainer Jaissle tüchtig die Werbetrommel in eigener Sache.

Von Ferdinand Jacksch

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