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HG Rosdorf-Grone leistet sich zu viele Fehlwürfe

Handball-Oberliga HG Rosdorf-Grone leistet sich zu viele Fehlwürfe

Die Oberliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone haben auch ihr zweites Punktspiel verloren. Sie unterlagen nach engagiertem Kampf dem MTV Post Eintracht Celle mit 26:28 (10:14).

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Nervenflattern bei der HG: Marcel Schulz (am Ball) und seine Mitspieler vergaben viele einfache Torchancen.

Quelle: Theodoro da Silva

„Wir waren eigentlich die bessere Mannschaft“, befand HG-Trainer Mirko Jaissle: „Am Ende zählen aber nur die Tore, und die haben wir nicht gemacht“, blieb als bittere Erkenntnis zurück. Die HG führte nie, glich im ersten Durchgang lediglich zum 1:1 (5.) per Siebenmeter durch Wuttke und das erste von gerade einmal fünf Feldtoren in den ersten 25 Minuten durch Schulz zum 2:2 (8.) aus. Indes übertraf sich die HG mit „Fahrkarten“ am laufenden Band. Pfostenwürfe und der Celler Keeper Rouven Kibellus bremsten die Konter der oft zu übereifrigen Hausherren, die nach einem 6:13-Rückstand (24.) zur Pause (10:14) wenigstens noch für Ergebniskosmetik sorgten.

Von 15:20 (41.) verkürzte die HG auf 19:20 (46.) und ließ später beim 23:23 (54.) und 24:24 (56.) Hoffnungen aufkeimen, die aber aufgrund des recht dünnen Nervenkostüms sehr schnell wieder wie eine Seifenblase platzten. Ob Frölich, Gerstmann oder Schulz – sie hatten in diesen Phasen sogar die Führung in den Händen, doch patzten sie wie zuvor in aussichtsreichsten Positionen Herbold, Krebs, Osei-Bonsu oder Weißke. Außerdem konnte die sonst recht ordentlich arbeitende Deckung in einer insgesamt mittelmäßigen Partie den elffachen Celler Torschützen Marco Steffen kaum halten, ebenso wie der sonst starke HG-Schlussmann Johannes Grundmeier, der 60 Minuten ran musste, weil sich Sebastian Klar am Freitag im Training einen Bänderriss zugezogen hatte und Stammkeeper Christoph Büthe seinen Muskelfaserriss noch nicht auskuriert hat.

Jan-Patrick Bohnhoff, mit sechs Treffern der erfolgreichste Feldtorschütze, brachte die 60 Minuten auf den Punkt: „Wir hatten Chancen für 40 Treffer. Vielleicht hat die Nervosität eine zu große Rolle gespielt.“ Und er machte sich und seinen Mitspielern im gleichen Atemzug Mut: „Das wird sich in den nächsten Spielen auf jeden Fall legen. Aus solchen Niederlagen heraus kann man nur stark werden“, blickte Bonhoff bereits auf die nächsten Aufgaben – unter anderem auf das Südniedersachsen-Derby am kommenden Sonntag bei der ungeschlagenen HSG Northeim.

Aufmunterte Worte ließ auch der Celler Trainer für die „jungen Wilden“ der HG zurück: „Die Jungs sind richtig engagiert, das machen die total super. Sie müssen einfach nur ruhig bleiben.“
HG: Grundmeier – Herbold, Bohnhoff (6), Frölich (2), Gerstmann (5), Schulz (4), Wuttke (6/3), Melle, Weißke, Krebs (1), Osei-Bonsu, Stöber (1), Flechtner (1).

Von Ferdinand Jacksch

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