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Regional HG Rosdorf-Grone überrennt Northeimer HC im Derby
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22:32 03.02.2013
In Feierlaune: Die Mannschaft der HG Rosdorf-Grone bejubelt den deutlichen Sieg im Oberliga-Derby gegen den Northeimer HC. Quelle: Theodoro da Silva
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Rosdorf

In der ausverkauften Rosdorfer Halle gewann die HGRG mit 35:26 (19:11) und lieferte vor allem im ersten Abschnitt eine überzeugende Leistung. In der Tabelle ist die HG nun an den Northeimern vorbeigezogen.

Die ohne ihre krankheitsbedingt fehlenden Leistungsträger Effler und Falkenhain sowie ohne den gesperrten Seekamp angetretenen Northeimer waren im Angriff erschreckend harmlos, ideenlos und deshalb letztlich auch ohne Chance. Die Anfangsnervosität der Gastgeber nutzte der NHC noch, gestaltete das Spiel immerhin einige Minuten ausgeglichen.

Dann aber legte Rosdorf-Grone zu, übernahm die Regie bis zum Ende. Viele technische Fehler, schwache Abspiele und Unkonzentriertheiten im Abschluss führten zu der klaren Niederlage. Kurz und knapp war der Kommentar des stellvertretenden NHC-Vorsitzenden Knut Freter zur Pause: „Debakel.“ Trainer Carsten Barnkothe ärgerte sich über die „vielen Fehler“ seines Teams, bewies nach der Partie aber auch Galgenhumor: „Zeitweise sah es so aus, als gehöre Aaron Frölich zu unserer Mannschaft. Er hat viele gute Pässe von uns bekommen.“

In der Tat profitierte der schnelle Frölich von den Fehlern der Northeimer Deckung. Sechs seiner insgesamt sieben Treffer warf er in der ersten Halbzeit, fünf davon waren Tempogegenstöße. Überhaupt fielen jede Menge Treffer nach schnellen Angriffen, die HG war das wachere Team, die Körpersprache war eindeutig: Die Mannschaft wollte diesen Sieg unbedingt. Sie ließ sich auch nicht aus dem Konzept bringen, als nicht mehr jeder Angriff erfolgreich abgeschlossen wurde.

Marlon Krebs spielte im Derby einen unaufgeregten, aber effektiven Part im Rückraum, ebenso wie sein Nebenmann Hubertus Brandes. Gerrit Kupzog überzeugte vor allem vor der Pause, Jonathan Molzahn in der Schlussphase. Keeper Julian Krüger strahlte während seiner 52 Minuten Einsatzzeit die notwendige Ruhe aus, die 6:0-Defensive agierte souverän, wurde allerdings auch kaum einmal über einen längeren Zeitraum intensiv gefordert. Die „starke Abwehr“ lobte dann auch HG-Trainer Mirko Jaissle nach der Partie, die er aber insgesamt „eher mittelmäßig“ fand.

„Ich freue mich für die Jungs, sie haben verdient gewonnen.“ Die gute Quote im Abschluss vor der Pause lobte Jaissle, das Angriffsspiel nach Wiederanpfiff bezeichnete er als „nachlässig“. Northeim sei durch die Ausfälle geschwächt gewesen, was dahinter komme, sei dann einfach nicht so stark. Dagegen attestierte er seiner Mannschaft „Reife“ und freute sich über die couragierte Leistung der jungen Spieler. Dass die HG seit neun Spielen in der heimischen Halle ungeschlagen ist, ließ er nicht unerwähnt. Auch in Hinblick auf die kommenden Aufgabe am Sonntag, 10. Februar, um 17 Uhr im Nachholspiel gegen Warberg und das auf Freitag, 1. März, um 20 Uhr vorgezogene Kreisduell gegen den TV Jahn Duderstadt.

HG: Krüger, Eichhorn – Greve (1), Brandes, (4/1), Krebs (4/1), Kupzog (5), Frölich (7/1), Molzahn (3), Ruck (4), Falke (4), Knust (3), Osei-Bonsu, Bonhoff. – Tore NHC: A. Kühn (7), Schmidt (4), Friedrichs (4), Stöpler (4), Nowakewitz (2/1), Meyer (1), Strupeit (2), Aman (1), Schnitt (1). – Stationen: 2:4 (4.), 6:4 (6.), 18:10 (29.), 21:11 (32.),  28:18 (48.), 34:24 (57.), 35:26 (Endstand).

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