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HG Rosdorf-Grone will richtig Gas geben

Handball-Oberliga HG Rosdorf-Grone will richtig Gas geben

Unterstützt vom heimischen Publikum, wollen die Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone mit einem Sieg über den MTV Großenheidorn die nächsten Zähler für den Verbleib in der Oberliga holen. Angepfiffen wird die Partie am Sonntag um 17 Uhr in der Rosdorfer Halle am Siedlungsweg.

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Gegnerische Abwehr überwinden: Wie hier Anne Polda (am Ball) gegen Zweidorf/Bothfeld müssen die HG-Frauen auch am Sonntag gegen Großenheidorn die Lücke in der Deckung finden.

Quelle: Pförtner

Zu Punkten kam die HG bislang nur in ihren Heimspielen. Da ist es gut, dass sie von den verbleibenden acht Partien vier zu Hause austragen. „Wir müssen die Heimspiele nutzen, um zu punkten“, fordert Lennart Pietsch. „Chancenlos sind wir gegen Großenheidorn nicht“, gibt sich der Trainer optimistisch – obwohl der MTV das Hinspiel mit 28:18 gewann. „Wir haben uns von der körperbetonten Spielweise einschüchtern lassen“, erinnert er sich. „Diesmal müssen wir gleich Zeichen dagegensetzten und das Kampfspiel annehmen.“

Da kämpfen auch Kraft kostet, passt es gut, dass alle Spielerinnen dabei und fit sind. Bereits im Training war zu spüren, dass die Damen die Niederlage in Zweidorf/Bortfeld verdaut haben. „Der Kopf ging wieder hoch“, hat Pietsch beobachtet, „jetzt werden wir erst recht Gas geben“, fordert der Trainer seine Mannschaft zu mehr Tempospiel auf. „Manchmal sind wir noch zu langsam“, kritisiert Pietsch, „am Sonntag wollen wir mehr Gegenstöße laufen.“

Auf leichte Tore will und darf die HG nicht verzichten. Eine Voraussetzung dafür ist das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. Um das zu forcieren, spekuliert der Coach mit einem Angriff-Abwehr-Wechsel. Die Kreisläuferin wird in der Defensive von einer schnellen Außenspielerin ersetzt, die so für noch mehr Druck sorgen soll. Bevor aber der Druck nach vorne erzeugt werden kann, muss die Abwehr stehen. Und die bekommt es mit zwei guten Schützinnen zu tun, Ariane Lindemann (92 Tore) und Linkshänderin Jennifer Battermann (67 Tore).

Beide können sowohl im Rückraum als auch auf der Außenposition spielen und dürfen keineswegs unterschätzt werden. Doch die Abwehr war, wenn sie sich formieren konnte, selten das Problem der HG. Der Positionsangriff schon eher, doch da scheinen die Spielerinnen um Amrei Gutenberg auf dem richtigen Weg zu sein, wie die letzten Spiele gezeigt haben.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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24.11.2017 - 16:00 Uhr

Drei Heimspiele und drei Auswärtspartien stehen für die Mannschaften in der Region Göttingen in der Bezirksliga an. Gespielt wird am Sonntag ab 14 Uhr. Einige Spiele dürften wegen der miesen Wetteraussichten wieder stark ausfallgefährdet sein.

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