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HG widmet Sieg schwerverletztem Marcel Schulz

Handball-Oberliga HG widmet Sieg schwerverletztem Marcel Schulz

Bei der HG Rosdorf-Grone ist trotz Finanzkrise und der sportlichen Talfahrt die Welt nun wieder einigermaßen in Ordnung: Der Handball-Oberligist gewann sein Heimspiel gegen den MTV Vorsfelde deutlich mit 29:22 (16:12) und bestätigte nach dem 26:25-Auswärtserfolg beim TV Stadtoldendorf seinen Aufwärtstrend.

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Hat sich den 100. Saisontreffer für das nächste Spiel aufgehoben: Christian Brand (r., hier gegen Markus Zeitel) war wieder einmal erfolgreichster Werfer der HG Rosdorf-Grone.

Quelle: Pförtner

„Ich bin absolut zufrieden“, sagte HG-Trainer Mirko Jaissle. Doch eine schwere Verletzung dämpfte die Freude über den Triumph: HG-Spieler Marcel Schulz zog sich im Training eine Schädelfraktur zu und soll am heutigen Montag in der Göttinger Uni-Klinik operiert werden. „Das war ein Sieg für Marcel“, sagte Jaissle, der stellvertretend für das gesamte Team dem Verletzten auf diesem Wege gute und schnelle Genesung wünschte.
„Wir sind als Mannschaft aufgetreten“, bedankte sich der gut aufgelegte Kreisläufer Tim Hartdegen mit sechs Treffern für die guten Vorlagen seiner Mitspieler. Und auch Topshooter Christian Brand sprühte mit seinen zehn Toren vor Elan. Allein im ersten Durchgang gingen acht der 16 Treffer auf sein Konto, das nunmehr 99 Tore aufweist. „Den 100. machen wir dann sten Spiel“, gab sich Brand entspannt und verwies indes auf eine „super Abwehr. Hinten gewinnt man schließlich die Spiele“. Wobei Jaissle den klaren Sieg unter anderem auch an Martin Bode fest machte: „Mit ihm hatten wir einen starken Mann im Tor.“ An ihm bissen sich die schwachen Gäste förmlich die Zähne aus.
HG-Kader mit Kämpferherz
„Das war eine einzige Katastrophe und damit für uns ein deutlicher Rückschritt“, haderte der Vorsfelder Trainer Mike Knobbe mit dem indiskutablen Auftritt seiner Mannschaft, die er vor dem Spiel noch vor der engagierten HG gewarnt hatte: „Die erste Sieben hat immer noch hohes Oberliga-Niveau.“ Doch der komplette HG-Kader zeigte Kämpferherz. Als Vorsfelde die HG-Routiniers wie Brand, Norpoth oder Wuttke durch hautnahe Deckung ausschalten wollte, da schickte Trainer Jaissle kurzerhand mit Ruck, Krebs und Stöber die „jungen Wilden“ auf das Parkett. Mit Erfolg.
HG: Bode, Luckert – Brand (10/1), Brandes (4), Norpoth (4), T. Hartdegen (6), Wuttke (4), Ruck (1), Stöber, Krebs.

Von Daniel Endres

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