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Regional HSG Göttingen ärgert Spitzenreiter Hannoverscher SC
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14:00 26.11.2018
Nicht zu stoppen in Hannover: Michelle Rösler von der HSG Göttingen. Quelle: Schneemann
Göttingen

Hannoverscher SCHSG Göttingen 39:39 (19:15). Nichts für schwache Nerven war das Spiel in der Landeshauptstadt. Die Göttingerinnen begannen gut, führten schnelle mit 3:0 (3.), allerdings hatte der Tabellenführer seinerseits beim 6:5 (9.) den Spieß umgedreht und die Führung im weiteren Verlauf bis auf fünf Treffer ausgebaut (15:10/25.). Das war auch möglich, weil sich die HSG zu viele technische Fehler geleistet hat, die die Gastgeberinnen genadenlos ausgenutzt haben. „In der Pause sind dann ein paar sehr deutliche Worte gefallen, die sich meine Spielerinnen auch zu Herzen genommen haben“, berichtete HSG-Trainer Uwe Viebrans. Beim 23:23 (38.) war die Partie wieder ausgeglichen, die Göttingerinnen lagen dann sogar bis zum 39:36 (57.) ständig in Front. „Wenn mir jemand vor dem Spiel gesagt hätte, dass wir dort einen Punkt holen, wäre ich damit zufrieden gewesen – auch zur Halbzeit noch. Am Ende war es schon ärgerlich, dass wir uns nicht mit zwei Punkten belohnt haben. Gerecht ist das Unentschieden in jedem Fall“, sagte Viebrans, der mit der Leistung der beiden Torhüterinnen nicht einverstanden gewesen ist. „Sie waren in einem super Spiel meiner Mannschaft allerdings schwach“, hatte er eine Erklärung für die 39 Gegentore.

Viebrans musste schon vor der Partie die erste schlechte Nachricht verdauen. Antonia Albrecht konnte nicht auflaufen, ihre Verletzung aus dem Spiel am vorangegangenen Wochenende hatte sich als Gehirnerschütterung entpuppt. Nadine Bause musste ab der 26. Minute in der Abwehr mit angezogener Handbremse spielen, nachdem sie zweimal mit einer Zeitstrafe auf der Bank hatte Platz nehmen müssen. Zu allem Übel knickte später auch noch Marieke Lieseberg um und konnte nicht mehr weiter spielen. Für die nur mit acht Feldspielerinnen angereisten Göttingerinnen war das eine schwere Hypothek. – Tore HSG: Tischer (4), J. Schmieding (6), Bause (7), Lieseberg (3), K. Schmieding (4/1), Rösler (13/7), Gräser (2).

HSG Plesse-Hardenberg – MTV Rohrsen 31:20 (16:6). Wieder einmal hat das Burgenteam in der ersten Halbzeit eine starke Leistung gezeigt, dieses Mal hat es sich vor eigenem Publikum am Ende dafür auch belohnt. Als gerade einmal eine Viertelstunde gespielt war, führten die Gastgeberinnen bereits mit 11:2 – vier Mal hatte zu diesem Zeitpunkt schon Lara Al Najem getroffen. Den Zehn-Tore-Vorsprung zur Pause baute die Mannschaft von Trainer Yunus Boyraz am Ende bis auf zwölf Treffer aus in einer fairen Partie, bei der die Unparteiischen insgesamt nur fünf Zeitstrafen (vier für Plesse, eine für den Gast) verteilten. Mit diesem Erfolg gegen den enttäuschenden Tabellenzweiten hat das Burgenteam sein Punktekonto wieder einmal ausgeglichen, liegt jetzt auf Rang neun in der Tabelle. – Tore HSG: Hemke (4), Rombach (3), Hille (7), Behrends (1), Schütze (3), Hübers (2), Al Najem (8/1), Herale (2), Müller (1).

MTV GeismarHSG Heidmark 33:38 (18:17). Viele Tore, aber keine Punkte: Am Ende stand der MTV zum neunten Mal in dieser Saison mit leeren Händen da. Dabei hatte es bis zur Halbzeit und noch in die zweite Hälfte hinein (22:22/38.) gut für die Südstädterinnen ausgesehen. Erst in der Endphase setzte sich Heidmark ein wenig ab, die beiden Disqualifikationen von Homfeldt und Diek in dieser Phase machten es dem MTV auch nicht leichter. – Tore MTV: Jurkait (2), Popp (2), Homfeldt (4), Hindahl (2), Arthaus (14/5), Schilling (7), Diek (2).

Von Kathrin Lienig

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