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Regional HSG Göttingen revanchiert sich, HG Rosdorf-Grone verliert
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14:16 23.04.2018
Die HSG Göttingen (hier mit Rösler gegen HSG Hannover-Badenstedt II) Quelle: Peter Heller
Göttingen

HSG Göttingen – MTV Rohrsen 34:22 (20:10).

Nach 67 Sekunden eröffnete die zehnfache Torschützin Kimberly Schmieding den Torreigen, den auch die wurfstarke Rückraumspielerin mit ihrem 158. Saisontreffer beendete. „Rohrsen hat oft die Abwehr umgestellt, aber wir hatten auf alles eine passende Antwort. In der ersten Halbzeit konnten wir uns schon einen großen Vorsprung erspielen.

Wir waren klar die bessere Mannschaft“, betonte die beste HSG-Torjägerin Michelle Rösler (163 Saisontore). „Das war erfolgloser Sommer-Handball. Man hat beiden Teams angemerkt, dass es um nicht mehr viel geht. Den entscheidenden Biss hat Göttingen als Heim-Mannschaft mehr gehabt“, sagte MTV-Trainer Carem Griese.

HSG: K. Schmieding (10/4), Rösler (5), J. Schmieding (4) Lieseberg (3), Tischer, Wehnert (je 2), Albrecht, Bause, Lohmann (je 1).

Hannoverscher SV – HG Rosdorf-Grone 44:27 (18:15).

Die sechsfache Torschützin Shari Kehler nahm kein Blatt vor den Mund: „In unserem drittletzten Spiel in Hannover haben wir wenigstens einmal verdient verloren und zumindest in der zweiten Halbzeit wie ein Absteiger gespielt.“ Dabei agierte die HG im ersten Durchgang noch einigermaßen auf Augenhöhe, hatte aber wieder zu viele Latten- und Pfostenwürfe.

Kehler (1:0/1.), Maite Gutenberg (2:1/3.) und Malin Gerke (3:2/6.) brachten Rosdorf-Grone anfangs in Führung, Zara Moschner verkürzte noch einmal zum 14:15 (27.), doch dann drehte Hannover richtig auf. „Die zweite Halbzeit war aus unserer Sicht dann ein Totalausfall“, berichtete Kehler: „Wir haben zu überhastet abgeschlossen, technische Fehler produziert und dann einen Gegenstoß nach dem nächsten kassiert. Nichtsdestotrotz wollen wir die letzten zwei Spiele immer noch gewinnen.“

HG: A. Gutenberg, Kehler (je 6), Seifert (5/2), A. Gutenberg (4), Gerke, Cohaus (je 2), Frölich, Moschner (je 1).

Von Ferdinand Jacksch

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