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Regional HSG Göttingen verliert fünftes Spiel in Folge
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18:49 29.01.2018
Im Südniedersachsenderby wurde sich nichts geschenkt: Janina Schmieding (am Ball) und Vivien Tischer (ganz links / beide HSG Göttingen (schwarz) im Kampf gegen die Northeimerinnen Tanja Weitemeyer (2. v. li.) und Alina Lucenko.  Quelle: Helge Schneemann
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Göttingen

 Der Frauen-Oberligist HSG Göttingen hat auch fünftes Spiel in Folge verloren. Im Südniedersachsenderby unterlagen die Gastgeberinnen dem Northeimer HC mit 26:31 (11:15). Die Northeimer Rückraumspielerin Tanja Weitermeier bekamen die Spielerinnen der HSG nie in den Griff. Sie erzielte 16 Treffer.

Während die HSG Göttingen ihre siebte Saisonniederlage einstecken musste und mit 15:15 Punkten nun auf den sechsten Platz rangiert, verbuchte der Tabellenvierte aus Northeim seinen zehnten Sieg, den fünften davon in Folge. Überragende Torjägerin des NHC war einmal mehr Tanja Weitemeier, die mit 16 Toren, davon vier Siebenmeter, ihr Konto auf nunmehr 121 Saisontreffer aufbesserte.

„Wir haben wieder gut gespielt, aber zu viele hundertprozentige Chancen vergeben“, legte HSG-Trainer Uwe Viebrans die Finger in die Wunden. Die Folge: Die Hausherren konnten zwar zwischenzeitlich mehrfach ausgleichen, mussten sich aber mit nur zwei Führungstreffer zum 3:2 (5.) durch Janina Schmieding und zum 6:5 (12.) durch ihre Schwester Kimberly Schmieding zufrieden geben. „Sonst haben aber beide Mannschaften auf Augenhöhe gespielt“, war nicht nur die mit zehn Toren beste HSG-Werferin Janina Schmieding überzeugt.

Die beiden erfolgreichsten Spielerinnen eröffneten auch den Torreigen: Northeims Tanja Weitemeier erzielte nach 23 Sekunden das 1:0 für die Gäste, ehe Janina Schmieding mit dem 1:1 (2.) antwortete. 3:3 (6.) oder 6:6 (13.), ehe Northeim noch vor der Pause bis auf 15:11 und nach Wiederanpfiff unter anderem auf 20:16 (40.). Dennoch steckte die HSG Göttingen nicht auf und kämpfte unaufhaltsam – allerdings vergebens: „Wir haben zu viele klare Chancen nicht genutzt“, klagte auch Vivien Tischer, die sich noch einmal entscheidende Momente vor Augen hielt: „Aus einer starken Abwehr heraus haben wir uns in der zweiten Halbzeit auf zwei Tore herangekämpft: Dann aber leider zwei freie Chancen vor dem Tor nicht verwerten können. Das hat Northeim ausgenutzt, um in der Schlussphase den Vorsprung bis auf vier Tore auszubauen.“

HSG-Trainer Uwe Viebrans sah „über 60 Minuten ein sehr faires Derby, in dem es insgesamt nur vier Zeitstrafen gab. Den Unterschied machte in dieser Partie die bessere Northeimer Chancenverwertung aus.“

Am kommenden Sonnabend wollen die Göttinger HSG-Frauen bei der HSG Schaumburg Nord einen weiteren Anlauf zum ersten Sieg nach dem 19. November 2017 (31:20 gegen das diesmal spielfreie Schlusslicht HG Rosdorf-Grone) nehmen. Das nächste Heimspiel steigt am 10. Februar gegen Tostedt

HSG: J. Schmieding (10/2), K. Schmieding (5/2), Rösler (4), Voigt (3/1), Tischer (2/1), Albrecht, Bause (je 1)

NHC: Weitermeier (16/4), M. Barnkothe (4), Bäcker, Gloth (je 3), Junghans, Lösky (je 2), A. Barnkothe (1)

Der Frauen-Oberligist HSG Göttingen hat auch fünftes Spiel in Folge verloren. Im Südniedersachsenderby unterlagen die Gastgeberinnen dem Northeimer HC mit 26:31 (11:15).

Von Ferdinand Jacksch

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