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Regional HSG Plesse-Hardenberg: Wochen der Wahrheit
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18:24 15.02.2013
Julia Herale von der HSG Plesse-Hardenberg am Ball. Quelle: CR
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Göttingen

Mit drei Siegen startete die HSG verheißungsvoll in die Rückserie und kletterte auf den dritten Rang. Der Rückstand von sechs Punkten auf den Zweiten und sieben auf den Ersten ist zwar durchaus beträchtlich, die Konstellation macht die kommenden Partien aber zu echten Spitzenspielen. „Wir freuen uns darauf“, betont Artur Mikolajczyk.

Der HSG-Trainer weiß, dass sein Team zwar Außenseiter, keineswegs aber chancenlos ist. „Auch in Wolfsburg kannst du gewinnen, wenn alles optimal läuft“, so der Trainer. Im Hinspiel lief nicht alles optimal, besonders an Fehler in der Defensive erinnert er sich. Dennoch gewann die HSG mit 32:30, feierte den ersten Oberligasieg nach dem Aufstieg.

Zehn weitere Erfolge sind seitdem dazugekommen. Beeindruckend, aber nichts gegen die Serie des VfL. Seit der Niederlage in Plesse-Hardenberg gewann Wolfsburg 13 Spiele in Folge, setzte sich zuletzt mit 31:27 gegen Badenstedt durch. „Wolfsburg ist sicher weiter als im Hinspiel“, meint Mikolajczyk.

Die nach dem Rückzug aus der Zweiten Liga stark veränderte Mannschaft scheint sich gefunden zu haben, steht nun da, wo viele sie auch erwartet haben. „Sie sind von allen Positionen torgefährlich, haben mit Wießner eine zweitligaerfahrene Mittelspielerin“, sagt der Trainer, der vermutet, „dass die Außen sicherer sind als im Hinspiel“. Auch weil sie in eigener Halle mit „Patte“ spielen – ein verklebter Ball hat der HSG bereits in so manchem Auswärtsspiel Probleme bereitet.

Im Training standen Mikolajczyk selten alle Spielerinnen zur Verfügung. Franziska Lath fehlte aus Studiengründen, Jana Teuchert war krank, Teresa Rettberg verletzt und Anja Becker beruflich stark eingespannt. Gegen Wolfsburg sind aber wohl alle dabei, zudem wird Julia Herale ihr Comeback geben.

kri

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