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Regional HSG Plesse-Hardenberg entscheidet Derby mit 22:20 für sich
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18:57 31.10.2018
Umkämpft: Nadine Bause (HSG Göttingen) wird gleich von zwei Plesse-Spielerinnen (Anneke Schütze und Devi Hille/r.) in die Zange genommen. Quelle: Pförtner
Bovenden

Das Spiel glich in der ersten Hälfte über weite Strecken einer Abwehrschlacht: Ein entscheidender Grund dafür, dass sich kein Team in Halbzeit eins auf mehr als zwei Tore absetzen konnte. Plesse hatte zum Start ein 2:0 vorgelegt, ehe die Göttingerinnen das Spiel in den Folgeminuten zum 3:5 drehten (9.). Bis zum Pausenpfiff behauptete die Mannschaft von Trainer Uwe Viebrans ihren Vorsprung (10:11).

Die Göttingerinnen fanden während der ersten Hälfte öfter den Weg durch die Lücken und holten so viele Siebenmeter-Würfe raus. Allein im ersten Durchgang erzielten sie fünf Treffer von der Linie. „Wir wussten, dass Göttingen ein Spiel spielt, dass sehr körperbetont ist und dass sie oft die Lücken im Eins-gegen-Eins suchen. Wir wollten das verteidigen – es ist uns nicht immer gelungen“, kommentierte Plesse-Trainer Yunus Boyraz.

Seine Mannschaft übernahm nach dem Seitenwechsel zusehends das Kommando. Mit einem 4:0-Lauf setzten sich die Gastgeberinnen Mitte des zweiten Abschnitts auf 18:14 ab – der Grundstein für den Sieg. Angeführt wurde Plesse-Hardenberg dabei von Maike Rombach, die mit ihrer geballten Rückraum-Power kaum zu stoppen war und die Partie mit zehn Treffern letztlich als beste Torschützin abschließen sollte. Zweite Säule der Boyraz-Sieben war Torhüterin Carolin Menn, die zahlreiche Hochkaräter entschärfte. „Maike Rombach ist immer eine Stütze des Teams, im Rückraum ist sie sehr engagiert – und deshalb sehr wichtig für uns“, sagte Plesse-Trainer Boyraz und ergänzte: „Caro Menn hat im Tor wirklich Weltklasse gehalten, was sie an freien Würfen und auch an Siebenmetern gehalten hat, war einfach stark.“

Die HSG Göttingen hatte es in dieser spielentscheidenden Phase verpasst, „sieben Hundertprozentige, schön herausgespielte Chancen reinzumachen“, wie Trainer Uwe Viebrans nach Spielende sagte. Seine Mannschaft kämpfte sich in der Schlussminute zwar noch einmal auf 21:20 ran. Doch Plesses Lara Al Najem machte sieben Sekunden vor dem Ende mit ihrem Treffer zum 22:20 alles klar.

„Wir haben zwei Mannschaften gesehen, die über 60 Minuten einen starken Handball gespielt haben. So ein Spiel entscheiden kleine Nuancen“, resümierte Viebrans. Sein Gegenüber freute sich über einen hart erarbeiteten Sieg: „Das war ein ganz wichtiger Erfolg. Wir hoffen, dass es so im nächsten Spiel gegen Northeim weitergeht.“

In der Tabelle zog Plesse-Hardenberg durch den dritten Saisonsieg vorbei an der HSG Göttingen und belegt nun mit 6:6 Punkten den siebten Tabellenplatz. Die Göttingerinnen rangieren dagegen mit 6:8 Punkten auf Position neun.

Tore: HSG Plesse Hardenberg: Rombach (10/4), Hille (5), Al Najem, Herale (je 2), Schob, Thoelke, Hemke (je 1). HSG Göttingen: Tischer (5/1), Meroth (5/5), Rösler (4), J. Schmieding (4/1), Lieseberg, K. Schmieding (je 1).

Von Filip Donth

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