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Derby in Bovenden, Rosdorf-Grone in Zugzwang

Handball-Oberliga Derby in Bovenden, Rosdorf-Grone in Zugzwang

Mit Spannung erwartet wird das Kellerderby der Handball-Oberliga zwischen der HSG Plesse-Hardenberg und der TG Münden, das am Sonnabend um 19.30 Uhr in der Sporthalle Bovenden am Wurzelbruchweg beginnt. Bereits um 18 Uhr wird das Heimspiel der HG Rosdorf-Grone gegen den TSV Burgdorf III angepfiffen.

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Christian Brand, hier gegen die HSG Schaumburg, und die HSG Plesse-Hardenberg empfangen die TG Münden zum Derby.

Quelle: Bänsch

Göttingen. „Wir stecken jetzt mitten im Abstiegskampf und müssen um jeden Punkt fighten“, sagt HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe. Nach zuletzt sechs Spielen ohne Sieg schrillen die Alarmglocken lauter denn je, gegen den TSV Burgdorf III gab es eine 29:35-Heimniederlage. Nun soll im Derby gegen die TG Münden gepunktet werden. Die Gäste sind allerdings in den bisherigen Derbys stets zur Hochform aufgelaufen.

Dem 26:24-Erfolg beim TV Jahn Duderstadt ging Ende September ein 22:20-Sieg beim derzeitigen Schlusslicht HG Rosdorf-Grone voraus. „Wir gewinnen auch gegen Plesse, weil Derbysiege uns am besten schmecken“, sagt Nico Backs, mit 61 Treffern erfolgreichster Torjäger der TG Münden. „Ausschlaggebend wird sein, wie sicher wir unsere Abwehr stellen.“

Auch Jens Wiegräfe ist optimistisch: „Wir können eben Auswärtsderbys.“ Für das anstehende Duell prophezeit Mündens Trainer Matthias Linke „keinen handballerischen Leckerbissen. Entscheidend für den Ausgang des Spiels wird die Fehlerquote sein. Wir werden diese so gering wie möglich halten und wollen im letzten Spiel in diesem Jahr zwei Punkte einfahren.“ TG-Kapitän Jann Rentsch blickt schon ein wenig voraus: „Wir wollen uns zu Weihnachten noch einmal mit zwei wichtigen Punkten beschenken.“.

Doch auch das Burgenteam reklamiert die beiden zu vergebenden Zähler für sich. Zum Beispiel Eike Gloth (57 Treffer), der sein 60. Tor gegen Münden erzielen will: „Wir gewinnen, weil die Mannschaft heiß auf das Derby vor eigener Kulisse ist und wir zu Hause unser ganzes Potenzial abrufen wollen.“ Schließlich hatte die HSG zwei Wochen Zeit, um sich intensiv auf das Spiel vorzubereiten, unterstreicht Linksaußen Finn Ozimek. Fest steht: Marvin Grobe wird nach seinen Außenbandriss im Sprunggelenk fehlen. Er drückt aber die Daumen. „Jeder kann jeden in der Mannschaft ersetzen. Wir werden uns daher vor heimischer Kulisse keine Punkte abnehmen lassen“, sagt er.

HG-Gegner Burgdorf ist gut drauf

Das Schlusslicht HG Rosdorf-Grone und der TSV Burgdorf III stehen sich bereits um 18 Uhr gegenüber. „Wir gewinnen, weil hoffentlich alle begriffen haben, was auf dem Spiel steht, und sich für die Mannschaft und den Verein zerreißen werden“, sagt Torwart Julian Krüger. „Wir steigen nicht ab, weil wir gegen Burgdorf gewinnen und dann positiv in das neue Jahr starten können“, glaubt der Keeper.

Auch Jannik Burgdorf gibt sich kämpferisch: „Wir gewinnen, weil wir es das erste Mal in dieser Saison schaffen wollen, 60 Minuten konstant guten Handball zu spielen.“ Und: „Wir schaffen den Klassenerhalt wegen unseres Kampfgeistes und weil wir geschlossen als Team auftreten werden“, so Burgdorf. „Wir müssen 60 Minuten lang Handball kämpfen und werden dann die Punkte behalten“, fasst Trainer Lennart Pietsch zusammen.

Allerdings ist der Gegner gut drauf. Burgdorf III gewann am vergangenen Sonnabend sein erstes Rückrundenspiel mit 29:28 bei der HSG Nienburg. Eine Woche zuvor entzauberte das Team in Bovenden die HSG Plesse-Hardenberg mit einem 35:29-Erfolg, und nun steht bei der TSV der dritte Auswärtssieg in Folge auf dem Wunschzettel.

In den bisher elf Begegnungen hat der Gast rund 30 Spieler eingesetzt – aus dem eigenen Kader, aus der Jugendbundesliga oder sogar der dritten Liga. Im zweiten Jahr nach dem Aufstieg will Burgdorf III erneut frühzeitig den Klassenerhalt sichern. „Wir sind auf einem gutem Wege“, sagt der 43-jährige Trainer und ehemalige litauische Nationalspieler Andrius Stelmokas, der von Februar bis Juni 2011 auch bei der TG Münden Station gemacht hat. Heute streift er sich ab und zu noch das Trikot über und beweist, dass er immer noch für das eine oder andere Tor gut ist.

Von Ferdinand Jacksch

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