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„Der Sieg war wichtig für die Psyche“

Oberliga-Handball „Der Sieg war wichtig für die Psyche“

Der Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg hat am Sonntagabend einen Härtetest gegen den stark eingeschätzten Verbandsligisten MTV Braunschweig II glücklich mit 26:25 (14:15) für sich entschieden. Und damit gezeigt, dass er auf dem rechten Weg ist.

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Am treffsichersten im Burgenteam: Sebastian Endler im Duell mit dem Braunschweiger Torhüter.

Quelle: Peter Heller

Bovenden. Zum Vergleich: Eine Woche zuvor hatte der MTV bei der HG Rosdorf-Grone in einem nicht öffentlichen Spiel mit 30:25 gewonnen. „Plesse-Hardenberg war stärker“, zog der Braunschweiger Coach Stephan Kohn einen ersten Vergleich: „Bezüglich der körperlichen Präsenz war Plesse auch in der Abwehr besser. Rosdorf fehlte trotz seines Tempospiels die Durchschlagskraft im Angriff“, schob er nach.

Das heimische Burgenteam tat sich gegen die Braunschweiger Drittliga-Reserve lange Zeit sehr schwer. Und so lief die HSG im ersten Durchgang permanent einem Rückstand hinterher, zum Beispiel beim 7:10 (15.) oder 9:12 (23.) mit drei Toren. „Bei uns gab es einfach noch zu viele Phasen, in denen wir uns eine Auszeit genommen haben“, legte Trainer Dietmar Böning-Grebe den Finger in die Wunden und ging dann ins Detail: „Wir haben teilweise zu viele Bälle verloren und waren in der Deckung öfter nicht wach genug.“

Erster Ausgleich beim 15:15

Und so dauerte es bis zur 31. Minute, als Torjäger Christian Brand erstmals zum 15:15 ausgleichen und den Weg zu einem erfolgreicheren Auftritt aufzeigen konnte. Mit einem sehenswerten Konter legte der 20-jährige Sebastian Endler mit 17:16 (35.) die erste Führung vor, die der Gastgeber bis zum Abpfiff verteidigen konnte. „Der Sieg war wichtig für die Psyche“, freute sich der mit fünf Toren beste Werfer. Auch Eike Gloth trug mit zum Erfolg bei, auch wenn „bei uns noch etwas im Feuer im Spiel fehlte.“ Da hatte die HSG Glück, dass den gerade einmal mit elf Spielern angereisten Braunschweigern mit zunehmender Spielzeit die Luft ausging, das nutzte die HSG zum zwischenzeitlichen 20:17-Vorsprung.

Außerdem raubte der Torhüter Markus Ahlborn dem MTV den Nerv, als beim Stand von 21:20 (42.) gleich zwei Siebenmeter nicht in seinem Gehäuse landeten. Dennoch ließ Braunschweig nicht locker und bot bis zum Ende Paroli. Weil die HSG zwischenzeitlich eingeschlichene Fehler oft schnell korrigierte, reichte es zum knappen Sieg: „Wir haben bis zum Saisonstart am 2. September noch bis zu 20 Prozent Luft nach oben, die wir natürlich noch nutzen wollen“, betonte Trainer Böning-Grebe. Der musste diesmal auf Patrick Schindler verzichten, den zurzeit noch die Achillessehne und das Knie plagen: „Es geht aber aufwärts. In zwei Wochen will ich wieder richtig fit sein“, unterstrich der Rechtsaußen seinen Ehrgeiz.

Und den zeigte auch der torgefährliche Jan-Niklas Falkenhain, der nach seiner langwierigen Schulterverletzung seinen zweiten kürzeren Einsatz erhielt und in den wenigen Minuten auf dem Parkett zwei Tore warf. „Natürlich bin ich heiß, gehe aber kein Risiko ein, damit ich in zwei Wochen in Nienburg mit voller Kraft auf der Platte stehen kann. Daran arbeitet auch Kapitän Sebastian Herrig. Nach seinem Riss im Sprunggelenk machte er jetzt wieder erste Gehversuche. - HSG-Tore: Endler (5), Gloth (4), Brand (4/1), Jetzke, Sultmann (je 3) , Büttner, Falkenhain (je 2), Herrig, S. Schindler, Smidt (je 1).

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