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Regional HSG Plesse-Hardenberg ohne Fortüne im DHB-Pokal
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20:48 03.09.2017
Die Burgfrauen müssen sich in der ersten DHB-Pokal-Runde Ligakonkurrent Markranstädt geschlagen geben. Quelle: Swen Pförtner
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Bovenden

Beim Pflichtspiel-Auftakt mussten die Burgfrauen auf zwei wichtige Spielerinnen verzichten. Annika Hollender wurde nach ihrem Kreuzbandriss vor rund einer Woche am Freitag in Bremen operiert und fällt somit voraussichtlich für den Rest der Saison aus. „Sie hätte uns im Pokal gegen den SC Markranstädt ebenso gut zu Gesicht gestanden wie Neuzugang Alena Breiding, die noch im Urlaub ist“, sagte Trainer Becker. Dabei zeigte seine Mannschaft phasenweise ansprechende Leistungen. Die sechsfache Torschützin Meike Rombach, die mit zunehmender Spielzeit immer weniger Unterstützung ihrer Mitspielerinnen erfuhr, erzielte nach knapp drei Minuten mit dem 1:1 den ersten Treffer der Gastgeberinnen.

Bis zum 4:4 (10.) durch Mannschaftsführerin Marilena Henne spielte die HSG noch auf Augenhöhe, ehe Markranstädt auf 12:6 (21.) davonzog. Dennoch steckten die Burgfrauen nicht auf und verkürzten zwischenzeitlich auf 11:13 (28.). Dabei lieferte besonders Torfrau Carolin Menn einen ausgezeichneten Part und hielt kurz vor dem Seitenwechsel sogar einen Siebenmeter.

Auch nach Wiederanpfiff wollte sich die HSG nicht vorzeitig abschütteln lassen und kam bis auf 16:17 (37.) heran. Dann aber riss der Faden. Der Gegner nutzte rigoros die sich häufenden Fehler der Gastgeber und sorgte mit zunehmender Spielzeit für die Vorentscheidung: „Die Niederlage musste aber nicht so hoch ausfallen“, kritisierte Becker die hohe Zahl der zum Teil unnötigen Fehler: „Wir haben es ab Mitte der zweiten Halbzeit nicht mehr geschafft, Druck auf die gegnerische Abwehr aufzubauen.“ Nur sieben HSG-Tore im zweiten Durchgang, das war einfach zu wenig. Dabei kamen von Sarah Strahlke und Devi Hille zu wenig der sonst gewohnten Impulse. Außerdem hatte Plesse-Hardenberg zu wenig Wechselmöglichkeiten.

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DHB-Pokal der Frauen 2017/18: HSG Plesse-Hardenberg - SC Markranstädt

Die positiven Seiten ließ Becker natürlich nicht unerwähnt: „Wir haben gezeigt, dass wir mit solchen Mannschaften mithalten können, wenn wir es schaffen, unsere Leistungen abzurufen.“ Daran wird die HSG bis zum Saisonstart am 17. September bei Germania Fritzlar hart arbeiten. Das erste Heimspiel in der 3. Liga steigt am 23. September gegen den HV Chemnitz. Und: Bereits am 14. Oktober ist der SC Markranstädt erneut zu Gast in Bovenden, dann allerdings zum Punktspiel: „Dann wollen wir zeigen, was wirklich in uns steckt“, versprach die sichtlich geschaffte Torjägerin Meike Rombach.

HSG: Rombach (6/1), Henne (4/1), Kurzbuch, Marienfeld (je 3), Hemke, Strahlke (je 1) – Thieme (9/6) und Conrad (5) waren die besten Werferinnen der Gäste.

Von Ferdinand Jacksch

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