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HSG Plesse sehnt sich nach Erfolgserlebnis

3. Handball-Liga der Frauen HSG Plesse sehnt sich nach Erfolgserlebnis

In der 3. Handball-Liga Ost der Frauen steht für die HSG Plesse-Hardenberg eine schwere Auswärtspartie auf dem Plan. Die Reise geht am Sonntag nach Leipzig, Anpfiff ist um 14 Uhr.

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Zeigt, wo es langgeht: Tim Becker, Coach der HSG Plesse-Hardenberg.

Quelle: Schneemann

Göttingen. Jahrelang galt der HC Leipzig als das Nonplusultra im Frauenhandball, bis im vergangenen Frühsommer die Insolvenz den Zwangsabstieg aus der 1. Liga bedeutete. Von dem ehemaligen Aushängeschild ist nichts mehr über, in Kürze können sogar die Pokale ersteigert werden.

Die ehemalige Zweite ist nun die Erste – das Juniorteam muss es richten. Die Mannschaft liegt mit 4:4 Punkten absolut im Soll, nach zwei Niederlagen zum Auftakt in Markranstädt und gegen Kleenheim gelangen zuletzt Siege gegen Mainz und in Birkenau. Fast alle Spielerinnen sind zeitgleich in der A-Jugend aktiv, mehr als eine Handvoll gehört den Nachwuchskadern des DHB an. So auch Lucie-Marie Kretzschmar (17 Jahre), Tochter des ehemaligen National-Linksaußens Stefan Kretzschmar.

„Sie sind jung, gut ausgebildet und schnell“, weiß HSG-Trainer Tim Becker, „dafür fehlt ihnen die Körperlichkeit“ – ein kleiner Vorteil für die HSG. „Wenn wir Leipzig ins Positionsspiel zwingen, haben wir eher eine Chance“, glaubt der Trainer, „wir dürfen sie nicht ins Gegenstoßspiel kommen lassen“.

Dafür muss allerdings der Angriff seine Fehler reduzieren, die Passqualität höher und das Entscheidungsverhalten besser werden. „Daran arbeiten wir seit der Vorbereitung, kommen aber nur in kleinen Schritten voran. Das frustriert. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis“, sagt Becker – einen Sieg oder ein Unentschieden. „Selbst eine Niederlage nach einem guten Spiel“, wäre für den Trainer bereits ein Erfolg.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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