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Regional HSG Plesse-Hardenberg setzt auf Klassenerhalt
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07:00 30.08.2018
Hofft darauf, zum Auftakt in Helmstedt jubeln zu können: Sebastian Herrig, Kapitän der HSG Plesse-Hardenberg. Quelle: Schneemann
Bovenden

Neben den Routiniers haben in der Vorbereitungsphase die Nachwuchsspieler wie Felix Funke (Rückraum Mitte), Jonas Arndt (Linksaußen), Jan Crazius (Rechtsaußen), Tom Winkelmann (Rückraum links) und Marvin Kubanek (Torhüter) bereits gute Ansätze gezeigt. Was auch der alte und neue Kapitän Sebastian Herrig nur bestätigen kann: „Auch Trainer Artur Mikolajczk hat neuen Wind in die Mannschaft gebracht.“ Trotz zwischenzeitlicher Blessuren und urlaubsbedingter Ausfälle während der Testphase ist das Burgenteam auf gutm Weg. Wenngleich mit dem Auswärtsspiel in Helmstedt und der Heimpremiere gegen den als haushohen Meisterschatsfavoriten gehandelten Aufsteiger TuS Vinnhorst der HSG dicke Brocken in den Weg gelegt worden sind, „werden wir zum Ende der Halbserie auf einem guten mittleren Tabellenplatz stehen“, ist Kapitän Herrig optimistisch.

„Wir müssen jedenfalls Geduld bewahren“, sagt Torwart Christian Wedemeyer (39), der als ruhender Pol des Teams ein weiter Aktivenjahr drangehängt hat: „Wir wollen uns als zweite Kraft in Südniedersachsen weiter etablieren“, erwartet er von der HSG, die nach dem Abstieg von Duderstadt und der HG Rosdorf-Grone nur noch auf die TG Münden als direkten Konkurrenten trifft. „Dabei können wir hoffentlich von der guten Jugendarbeit in unserem Verein profitieren“, glaubt Wedemeyer. „Hier sehe ich auch einen Ansatz unseres neuen Trainers, der Wert auf die körperliche Weiterentwicklung und Fitness legt, sowie individuell auf die jungen Spieler eingeht. Zudem trainiert Mikolajczk auch die A-Jugend, wo er bereits auf diese Spieler gezielt einwirken kann.“

Ein halbes Dutzend neuer Spieler haben die Gastgeber in ihrem 15-köpfigen Kader. „Wir wollen unter die ersten Fünf“, gibt Trainer Tristan Staat das Ziel der mit 22 Jahren wohl jüngsten Mannschaft der Liga vor. Auch gegen die HSG Plesse-Hardenberg hat der Coach schon einen Plan. „Wir wollen mit Tempohandball zum Ziel kommen und unsere Fehlerquote so gering wie möglich halten.“

Von Ferdinand Jacksch

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