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HSG und HGRG verlieren weiter

Handball-Oberliga HSG und HGRG verlieren weiter

Die erneut geschwächte HSG Plesse-Hardenberg hat in der Handball-Oberliga gegen Schaumburg Nord die fünfte Niederlage in Folge kassiert. Die HG Rosdorf-Grone ging bei der HSG Nienburg förmlich baden.

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Malte Jetzke in Aktion.

Quelle: Arne Bänsch

Göttingen. Der TV Jahn Duderstadt fiel nach dem 28:28 gegen die SG Börde Handball auf den letzten Platz zurück, weil das bisherige Schlusslicht TG Münden mit dem 36:30 gegen den Lehrter SV den zweiten Saisonsieg einfuhr.

In der 53. Minute hatte Plesse-Hardenberg sogar noch mit 27:26 geführt. „Das war bis dahin eine Riesenleistung meiner Spieler“, sagte Trainer Dietmar Böning-Grebe, der in der Schlussphase Malte Jetzke nach einem Krampf im Bein auswechseln musste. Das nutzten die „auf allen Positionen brandgefährlich auftrumpfenden Gäste eiskalt zu ihren Gunsten“, so der HSG-Trainer. „Ich hätte mir in vielen Phasen ein geduldigeres Spiel meiner Mannschaft gewünscht.“ Sebastian Schindler und Finn Ozimek mussten mit ihrer Erkältung aussetzen. „Zudem hatte Torjäger Christian Brand nicht seinen besten Tag erwischt“, klagte Böning-Grebe.

Allrounder Malte Sültmann konnte nach seinem Innenbandanriss nur zuschauen. „In der zweiten Halbzeit haben wir das gezeigt, was uns eigentlich ausmacht. Wir haben stark gekämpft, eine gute Abwehr gestellt und sind durch diese robuste Abwehr zu schnellen einfachen Toren gekommen“, bescheinigte er seinen Mannschaftskameraden.

Das betraf auch den 42-jährigen Teammanager Jens Glapka, dem er vor allem in der Deckung eine „saustarke Leistung“ bescheinigte. Auch Nachwuchstalent Felix Funke überzeugte nicht nur mit seinen drei Treffern. „Leider haben wir am Ende etwas unglücklich gespielt“, sagte Torwart Markus Ahlborn. Brand (7/3), Gloth (6), P. Schindler (5), Funke (3), Smidt, Endler, Glapka (je 2), Grobe und Herrig teilten sich die Tore des Burgenteams.

Weiter in der Abwärtsspirale befindet sich die HGRG. „In der ersten Halbzeit spielen wir einen guten Part, stellen eine aggressive Deckung und müssten nach einer 9:8 Führung (21.) zur Pause vorne liegen“, so Trainer Lennart Pietsch. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann viel zu ängstlich agiert und das Spiel weggeschenkt.“ Was auch Kreisläufer Daniel Menn bemängelte: „Die zweite Halbzeit war kopflos.“ – HG-Tore: Menn (4), Osei-Bonsu (3), Burgdorf (3/3), Herthum, Kutz, Sievers (je 2), Quanz, Knorr (je 1).

Von Ferdinand Jacksch

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