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15:15 09.02.2018
Eike Gloth wirft für die HSG Plesse-Hardenberg im Spiel gegen Nienburg aufs Tor. Quelle: Pförtner
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Bovenden/Rosdorf

Auf Seiten des HSG-Gegners Söhre wechselt sich mit Trainer Sven Lakenmacher hin und wieder ein Ex-Nationalspieler ein.

HSG Plesse-Hardenberg – SF Söhre (Sbd. 19.15 Uhr Sporthalle Bovenden). Das Burgenteam steht vor dem dritten Heimspiel in Folge. Die erste dieser Begegnungen wurde mit 35:26 recht klar gegen den Tabellenvorletzten TV Jahn Duderstadt gewonnen, ehe vor zwei Wochen die 28:31-Heimniederlage gegen die HSG Nienburg für spürbare Ernüchterung sorgte.

Auch die nächste Hürde ist verdammt hoch, wenn mit den Sportfreunden Söhre aus dem Landkreis Hildesheim ein starker Aufsteiger nach Bovenden kommt. „Und das mit breiter Brust und großem Selbstvertrauen“, vermutet HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe. „Außerdem will Söhre mit uns noch ein Hühnchen rupfen und sich für die 23:30-Hinspielniederlage revanchieren, “ glaubt der Coach.

„Im Vergleich zu unserem letzten Spiel gegen Nienburg müssen wir mehr Bewegung und Zug auf die Lücken im Angriff aufbringen, dann bleiben die Punkte bei uns“, fordert Allrounder Malte Sültmann, der zu Saisonbeginn vom VfL Wittingen gekommen ist. „Wir brauchen noch sieben Punkte, um unser Ziel von 20 Zählern zu erreichen“, sagt der erfolgreichste HSG-Torjäger Christian Brand (86 Treffer). „Daran müssen wir jetzt arbeiten“, appelliert er an seine Teamkameraden. Brand war während der Woche krank, Falkenhain fehlte im Training privat und Kapitän Herrig beruflich.

„In der aktuellen Form ist unsere Aufgabe lösbar“, sagt Ex-Nationalspieler und SF-Trainer Sven Lakenmacher, der sich zuletzt auch hin und wieder selbst einwechselte. Schließlich hat Söhre in den vergangenen sieben Spielen 11:3 Punkte eingefahren.

VfL Hameln – HG Rosdorf-Grone (Sbd., 15 Uhr). Der Tabellenletzte Rosdorf-Grone will nach einem „absolut schwachen Heimspiel“ (HG-Trainer Lennart Pietsch) nicht auch noch beim VfL Hameln sein Gesicht verlieren. „Wir müssen uns aber deutlich steigern“, fordert Linksaußen Till Herthum. „Natürlich wird es schwer“, unterstreicht auch Trainer Pietsch.

Die Frage nach der Motivation scheint sich für das Schlusslicht nicht zu stellen: „Wir haben das Hinspiel mit 29:24 gewonnen, und das wollen wir wiederholen“, sagt Chris Osei-Bonsu, den Pietsch zuletzt als einzigen Lichtblick ausgemacht hatte. „Es kann doch sein, dass der Gegner uns unterschätzt. Wir müssen in jedem Falle an uns glauben“, unterstreicht Osei-Bonsu.

Von Ferdinand Jacksch

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