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Habenicht ist mit der Situation schon vertraut

Habenicht ist mit der Situation schon vertraut

Nie war der Wunsch von Fußball-Bezirksligist SV BW Bilshausen größer, am Wochenende ein Punktspiel zu bestreiten. Nach dem verlorenen Spitzenmatch beim FC Grone (0:1) will die Mannschaft von BW-Trainer Stephan Margraf am Sonntag, 29. November, um 14 Uhr vor eigenem Publikum im Derby gegen den TSV Seulingen Wiedergutmachung betreiben.

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Hindernislauf: Bilshausens Stefan Meyer muss den am Boden liegenden Benjamin Walter (SV Förste) überwinden, um an den Ball zu kommen.

Quelle: Walliser

Wobei es eigentlich überhaupt nicht um Wiedergutmachung geht, denn an der Leistung der Blau-Weißen bei den Gronern gab es nichts auszusetzen. „Ich halte mich ja normalerweise, wenn es meine eigene Mannschaft betrifft, mit Lobenshymnen zurück. Aber, was die Mannschaft in Grone gezeigt hat, war wirklich Extraklasse“, berichtete Margraf rückblickend.
Dies sahen auch die vielen mitgereisten Bilshäuser Fans. „Ich befürchte, das Team wird jetzt auch immer an dieser Leistung gemessen. Nicht von mir, aber es waren viele Zuschauer da, die das Spiel gesehen haben“, so der BW-Coach. Seine Jungs brennen darauf, an diese Leistung am Sonntag anzuknüpfen. „Es geht jetzt einfach nur darum, den Frust wegzuspielen“, erklärt Margraf. Personell sieht es sehr gut aus im Bilshäuser Lager, nicht allerdings mit der Spielstätte. „Wir konnten am Mittwoch nicht trainieren“, fürchtet der Bilshäuser um die Austragung der Partie. „Das Wetter soll ja wieder schlechter werden“, verfolgt er aufmerksam die Wetterprognosen. Bis zum allerletzten Moment wollen sich die Blau-Weißen die Entscheidung darüber offenhalten, ob sie auflaufen werden oder nicht. „Wir würden gern spielen, lieber denn je“, bekräftigt Margraf.
Bekannte Situation
Für Thomas Habenicht, Interimscoach bei den Seulingern, ist die Situation, in der er sich am Sonntag befindet, keineswegs neu. Auch in der vergangenen Saison stand er als Verantwortlicher an der Seitenlinie. „Wir waren Letzter und Bilshausen Zweiter oder Dritter“, erinnert er sich. Mit 2:4 unterlag seine Crew damals, zeigte aber eine sehr ansehnliche Leistung, ehe es dann mit dem gerade entlassenen Coach Dennis von Ahlen (Tageblatt berichtete) stetig bergauf ging und der Klassenerhalt noch geschafft wurde.
Ob dies in dieser Saison auch gelingt, steht derzeit noch in den Sternen. Für Habenicht steht auf jeden Fall fest: „Es kann sich jetzt keiner mehr hinter dem Trainer verstecken, ich will jetzt auch Leistung sehen“, betont er. „Ich fahre nicht nach Bilshausen als Punktelieferant.“ Bis zum Sonntag will er die Seulinger entsprechend einstellen, hat sie am Mittwoch zum ersten Mal trainiert und hat auch für den heutigen Freitag einen weiteren Übungsabend angesetzt. „Ich denke, es ist bei vielen auch ein Kopfproblem“, will Habenicht auch dort ansetzen.

Von Vicki Schwarze

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