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Hameln-Bezwinger Dingelbe kommt zum TV Jahn

Handball-Oberliga Hameln-Bezwinger Dingelbe kommt zum TV Jahn

Nach sechswöchiger Heimspiel-Abstinenz treten die Oberliga-Handballer des TV Jahn Duderstadt wieder zu Hause an, nachdem sie am vergangenen Wochenende mit dem klaren 33:23-Sieg beim Schlusslicht SV Aue Liebenau wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt sind. Jetzt empfangen die zu Hause ungeschlagenen Eichsfelder am Sonnabend (18 Uhr, Sporthalle „Auf der Klappe“), den Tabellensiebten TV Eiche Dingelbe aus dem Kreis Hildesheim.

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Daniel Müller vom TV Jahn, hier im Heimspiel gegen den TV Stadtoldendorf

Quelle: Walliser

Duderstadt. Die Duderstädter Gäste sorgten am vergangenen Spieltag mit dem 30:26-Sieg über den bis dahin ungeschlagenen Titelaspiranten und Spitzenreiter VfL Hameln für eine faustdicke Überraschung. Dingelbe brachte dem nunmehr mit Duderstadt punktgleichen Tabellenführer die erste Saisonniederlage bei. Mit diesem nicht erwarteten Erfolg feierten die „Eichen“ eine gelungene Generalprobe für das Gastspiel beim Drittliga-Absteiger TV Jahn.

„Die Mannschaft hat alles gegeben, spielerisch und vor allem kämpferisch. Dem gebührt große Anerkennung“, lobte Trainer Peter Gerfen sein taktisch klug eingestelltes Team. Die Wochen vor dem Spiel gegen Hameln hatte Dingelbes Coach vermehrt Einzelgespräche geführt, da sich sein Team immer wieder unnötige Aussetzer leistete. Das kostete Punkte, unter anderem vor rund zwei Wochen, als die Crew bei der HG Rosdorf-Grone nach einer 13:12-Führung zur Pause am Ende mit 26:31 unterlag. „In den zweiten 30 Minuten waren die Rosdorfer bissiger, disziplinierter und haben weniger Fehler gemacht.

Wir waren damals im Innenblock zu passiv, “ erinnert sich Trainer Gerfen. Jetzt musste  der ehemalige Bundesligaprofi seine Mannschaft nach dem sensationellen Erfolg gegen Hameln während der Woche wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Schließlich haben die  Gäste aus der Hildesheimer Gegend auswärts erst ein Spiel gewonnen – am zweiten Spieltag mit 36:27 bei der SG Hohnhorst/Haste.

„Ich denke, dass jedem klar sein sollte, dass Dingelbe mit seinen Mitteln in der Oberliga immer nur das Ziel Nichtabstieg hat. Dieser Aufgabe stellen wir uns, und wenn alle an einem Strang ziehen, werden wir dieses Ziel auch erreichen“, unterstreicht der Coach, der in der Spielzeit 1993/94 beim  VfL Bad Schwartau mit 224 Treffern Torschützenkönig der Handball-Bundesliga wurde.   Der heute 43-jährige Gerfen war dann mit dem VfL Hameln   auf internationaler Ebene erfolgreich. In der Saison 1995/96 erreichte er mit dieser Mannschaft das Finale im Europapokal, wo diese dem norwegischen Team Drammen HK unterlag.  1994 und 1995 wurde Gerfen in die Nationalmannschaft berufen, für die er in dieser Zeit drei Länderspiele bestritt.  

2010 gab Peter Gerfen als erster Handballprofi bekannt, dass er im Alter von 27 Jahren an einem Burn-Out-Syndrom  erkrankt gewesen war. Die bis dahin erfolgreiche Karriere als Hochleistungssportler nahm damit ein fast abruptes Ende. Seit 2012 ist Gerfen Trainer des TV Eiche Dingelbe. Dort stehen mit Hendrik Froböse und dem wuchtigen Kreisläufer Sebastian Froböse, Jan Kolja und Jirka Strube sowie Spielmacher Markus Wächter viertliga-erfahrene Akteure zur Verfügung. Haupttorschütze ist Daniel Wolff, der in den bisherigen elf Spielen 68/29 Mal ins Schwarze traf.

Von Felix Lang

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