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Handball: Keine Strafe für Aufstiegs-Verweigerer

Niedersächsische Oberligisten Handball: Keine Strafe für Aufstiegs-Verweigerer

Wer nicht aufsteigen will, muss zahlen. Verzichtet zum Beispiel der Meister der Oberliga Niedersachsen, erhält er eine 4000-Euro-Geldstrafe. Das sahen neue Bestimmungen vor, die vor Beginn der laufenden Saison  vom Präsidium abgesegnet worden waren. Die Vereine waren entrüstet.

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Quelle: dpa

Lehrte. Diese und anderem Themen wurden im Rahmen des Gedankenaustausches angesprochen, zu dem Helmuth Wöbke, Vizepräsident Spieltechnik des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN), Oberliga-Vertreter nach Lehrte eingeladen hatte. „Wir hatten die Info-Veranstaltung angeregt, um beim Staffeltag keine Überraschungen zu erleben“, sagte Ekkehard Loest, Manager des TV Jahn Duderstadt.

Bereits im Januar hätten sich Vertreter von 15 der 16 Oberliga-Klubs getroffen und sich einhellig gegen eine Reduzierung der Staffelstärke von 16 auf 14 Teams ausgesprochen sowie gegen Sanktionen, falls der Oberliga-Meister auf den Aufstieg in die 3. Liga verzichtet.

„Für mich ist die 3. Liga d as Schlimmste, was der deutsche Handball geschaffen hat. Selbst für einen gut aufgestellten Oberliga-Verein ist ein Jahresetat von mindestens 250    000 Euro nicht mal so eben zu stemmen.“ Jürgen Weißke, Vorsitzender der HG Rosdorf-Grone pflichtet ihm bei: „80    000 Euro kriegen wir hin. Das reicht gerade mal für die Oberliga.“

Zum Thema Staffelstärke führt er wirtschaftliche Überlegungen ins Feld: „Für den Sponsor macht es schon einen Unterschied, ob er sich bei 13 Spielen präsentieren kann oder bei 15.“ Terminnot sieht Weißke nicht. Die Vereine votierten dafür, den Spielbetrieb während der Herbst- und Osterferien aufrechtzuerhalten.

Loest forderte in Lehrte, über eine gemeinsam mit dem Bremer Handballverband zu bildende Spitzenliga als Unterbau zur 3. Liga nachzudenken. Jens Schoof, Vizepräsident Spieltechnik des Bremer Handballverbandes (BHV), ist nicht abgeneigt: „Warum sollen wir das, was wir in der nächsten Saison im Jugendbereich beginnen, nicht auf den Seniorenbereich ausdehnen?“

Die niedersächsischen Oberligisten plädieren zudem dafür,  mit den Bremern die Pokalwettbewerbe zu reformieren. Gespielt werden soll über das ganze Gebiet von BHV und HVN in Turnierform. Mit eingebunden werden sollen die 3. Liga der Frauen und Männer. Findet das Modell Zustimmung, könnte es zur Saison 2014/15 umgesetzt werden.“

nd

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22.01.2018 - 18:05 Uhr

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