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Handball-Landesliga: MTV Geismar verliert Spiel und Anschluss

Rückschlag Handball-Landesliga: MTV Geismar verliert Spiel und Anschluss

Der MTV Geismar hat im Kampf um die Meisterschaft Federn gelassen. In der Handball-Landesliga liegen die personell geschwächt angetretenen Geismaraner nach der knappen 30:31 (12:13)-Niederlage beim Mittelfeld-Team des MTV Groß Lafferde nun zwei Punkte hinter Spitzenreiter MTV Moringen, der 32:26 gegen den Northeimer HC II gewann.

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Trifft beim knappen Sieg gegen das Schlusslicht Warberg sechsmal: Marvin Grobe (M.) hier im Spiel gegen Spitzenreiter MTV Moringen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der Verbandsliga-Reserve der HSG Plesse-Hardenberg genügte eine schwache Leistung gegen das Schlusslicht, um zwei Punkte zu verbuchen.

MTV Groß Lafferde – MTV Geismar 31:30 ( 13:12 ). „Über zehn mal wurde der Ball in der ersten oder zweiten Welle zum Gegner oder ins Seitenaus gespielt. Außer Weber und Reitz waren alle Spieler meilenweit von einer durchschnittlichen Form, die an diesem Tag wohl zu einem Sieg gereicht hätte, entfernt“, teilte der MTV mit.

Im ersten Durchgang lagen die Geismaraner um Kapitän Cremer meistens mit ein bis drei Toren zurück. Der sonst so starke Abwehrverband glich einem Schweizer Käse, und auch die Torwarte bekamen kaum eine Hand an den Ball. In einer kurzen starken Phase glich Geismar zum 7:7 aus, fiel dann aber wieder in alte Muster zurück, und Lafferde führte wieder 10:7.

Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer zeitweise ein anderes Bild. Für zehn Minuten ging die Konzentration ein wenig nach oben, und die Geismaraner führten mit drei Toren und waren scheinbar obenauf. Doch der Gegner kämpfte verbissen, und Geismar spielte nicht sehr leidenschaftlich. In den letzten zehn Minuten konnte sich kein Team mit mehr als einem Tor absetzen.

Geismar gelang der Ausgleich 15 Sekunden vor Schluss, doch eine Sekunde vor dem Ende folgte die kalte Dusche. Groß Lafferde bekam einen Strafwurf, den die Gastgeber sicher zum Sieg verwandelten.

MTV-Tore: Kerklau (1), Weber (3), J. Kölbel (3), Cremer (2), Neuffer (4), Platten (1), Düerkop (3), Matthies (1), Achsel (5), Reitz (7).

MTV Warberg II – HSG Plesse-Hardenberg II 27:30 (14:16). „Gegen den Tabellenletzten hatten wir die Punkte im Kopf schon vor dem Spiel gewonnen. Doch so einfach, wie wir uns das vielleicht erträumt hatten, wurde es nicht, denn Warberg konnte kämpfen“, berichtete HSG-Sprecher Raphael Pleßmann.

Die HSG kam zwar gar nicht so schlecht in Partie und lag schnell mit 5:2 in Führung, doch durch die schwache Abwehr und einige überhastete Abschlüsse lud das Burgenteam Warberg wieder ins Spiel ein. Das Schlusslicht nahm diese Einladung dankend an und ging mit 13:11 in Führung.

„In den letzten Minuten der ersten Hälfte rissen wir uns nochmal zusammen und spielten uns eine knappe Pausenführung heraus“, so Pleßmann. Nach der Pause wurde das Spiel jedoch nicht besser. Bis zur 50.Minute lag die HSG immer mit ein bis zwei Toren in Front.

„Dann bekam Warberg eine Zeitstrafe, in einem sonst äußerst fairen Spiel, die wir ausnutzten, um mit 27:23 etwas deutlicher in Führung zu gehen und das Spiel für uns zu entscheiden. Letztendlich war es ein sehr schwaches Spiel, in dem wir uns das Leben nur selber schwer gemacht haben“, resümierte Pleßmann.

HSG-Tore: Rassek (6), Grobe (6/1), Hübner (5), Borko (5), Bruns (5/2), Ahlbrecht (2), Gremmes (1).

 kem/rp

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