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Handball-Oberliga: Duderstadt bezwingt MTV Warberg deutlich

17. Sieg und 750. Saisontor Handball-Oberliga: Duderstadt bezwingt MTV Warberg deutlich

Am drittletzten Spieltag hat der Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt gegen den MTV Warberg mit 32:24 (16:8) gewonnen und damit seinen Heimnimbus gewahrt.  Vor dünn besetzten Rängen verbuchten die Eichsfelder ihren 17. Sieg und schoben sich damit wieder vor den Ligakonkurrenten HG Rosdorf-Grone (unterlag in Lehrte 30:38) auf den fünften Platz.

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Raue Gangart: Duderstadts Grazvydas Sereicikas (Dritter von links) wird vom später vom Platz gestellten Jan Przemus hart attackiert.

Quelle: Walliser

Duderstadt. Die Hiobsbotschaft kam vor dem Spiel: Kreisläufer Daniel Müller musste sich mit einer Magen-Darm-Grippe kurzfristig abmelden. Seinen Part übernahm Nikolas Grolig, der bereits vor über einer Woche im Spiel gegen Northeim (22:22) überzeugte.

Die Fortsetzung seiner guten Form unterstrich der Kreisläufer gegen Warberg.

Mit den beiden ersten Toren leitete er einen gelungenen Auftakt ein, und mit dem 7:2 (10.) gelang ihm das 750. Saisontor des TV Jahn. „Als toller Kreisläufer hat der eine klasse Partie zeigt“, holte sich der sechsfache Torschütze das verdiente Kompliment seines Trainers.

Dennoch war Frank Mai „nach einem blendenden Start“ mit dem zweiten Durchgang nicht zufrieden: „Mit dem 24 Gegentoren kann ich nicht leben. Außerdem hätte ich gerne eine deutlicheres Ergebnis gehabt.“

„Die Dinger leichtfertig vergeben“

Nach einer 5:0 Führung (5.) und einem späteren 12:3-Vorsprung (17.) – mitgetragen von einem überzeugenden Torwart Christian Schmidt – kam im zweiten Durchgang nur noch ein mageres 16:16-Remis heraus. 

„Da war die Konzentration weg und die technische Fehler haben sich eingeschlichen“, erklärte Jan-Philipp Naß später die Defiziten, die Manager Ekkehard Loest schon nach 30 Minuten „in mangelnder Chancenauswertung“ sah. 

Nach der deutlichen Pausenführung „kam der Schlendrian rein. Wir haben dann in der Abwehr nicht mehr richtig zugepackt und vorne die Dinger leichtfertig vergeben“, kritisierte Kreisläufer Nikolas Grolig. Auf 136 Toren erhöhte Rückraumspieler Matthias Heim seine Trefferquote.

Und die forderte gegen die hart agierenden Warberger ihren Tribut. Das zerrissene Trikot mit der Nummer zehn musste er zur Pause in das Leibchen mit der 20 tauschen.

Dabei war Warberg für Heim „kein wirklich starker Gegner, der uns richtig gefordert hat. Somit ist nach der Pause auch Nachlässigkeit eingekehrt, obwohl wir uns das in der Kabine anders vorgenommen hatten. Die Umsetzung war aber dann nicht mehr ganz so gut.“

Jan Knöchel geht mit sofortiger Wirkung

Gästetrainer Jürgen Thiele gab sich im Anschluss diplomatisch: „Ich wusste um die Stärke von Duderstadt. Unsere Gegner im Kampf gegen den Abstieg müssen somit der TV Eiche Dingelbe und am letzten Spieltag Schlusslicht SV Aue Liebenau sein.“

Im Eichsfeld verlor Warberg nicht nur sein Spiel, sondern auch den neunfachen Torschützen Jan Przemus, der in der 50. Minute mit der dritten Zeitstrafe das Feld verlassen musste.

Verlassen hat den TV Jahn mit sofortiger Wirkung Jan Knöchel. „Er hat sich abgemeldet und möchte in Zukunft in einem anderen Verein spielen“, erklärte Ekkehard Loest.

TV Jahn: Schmidt, Wedemeyer-Kuhlenkamp (n.e.)  - N. Grolig (6/2), V. Grolig (3), Artmann (3), Loest, Sereicikas (4), Grisanovs (4), Sowoda (1), Heim (6), Naß (5).

Stationen: 1:0 (1.), 5:0 (5.). 8:2 (11.). 12:3 (19.), 12:6 (23.), 18:16 (Halbzeit); 18:9 (31.), 20:11 (34.), 24:16 (44.),  25:19 (46.), 29:20 (46.), 32:24 (Endstand).

Von Ferdinand Jacksch

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