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Weihnachten kann kommen

Handball-Oberliga: Duderstädter gewinnen bei der SG Börde Weihnachten kann kommen

Weihnachten kann kommen, wenn es nach Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt geht. Mit 30:27 (11:12) holten sich die Eichsfelder bei der SG Börde Handball zwei wichtige Punkte im letzten Saisonspiel des Jahres.

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Duderstadt. Es war das erwartet schwere Spiel für die Duderstädter, denn die Gastgeber hatten durch die Verpflichtung von Rückkehrer Kenny Blotor entsprechend Oberwasser bekommen, traten mit breiter Brust auf.

Die Duderstädter waren verständlicherweise durch die zwei zuletzt erlittenen Niederlagen, wovon besonders die deutliche gegen Vorsfelde noch sehr schmerzte, verunsichert. So entwickelte sich in den ersten 30 Minuten ein sehr ausgeglichenes Match, keine Mannschaft vermochte sich entscheidend abzusetzen.

Nach der Pause bekamen die Jahner die Partie besser in den Griff, die Deckung funktionierte jetzt deutlich besser. Dabei konnten sich die Schützlinge von Trainer Thomas Brandes besonders auf Torwart Timon Trojanski verlassen, der in dieser Phase ein paar wichtige Bälle hielt.

In der Folgezeit konnten sich die Gäste absetzen, haderten immer einmal wieder mit unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidungen. Eine schwierige Situation hatten die Duderstädter zu überstehen, als sie in doppelter Unterzahl waren und die Börder es schafften, bis auf 26:27 (55.) heranzukommen. Doch sie überstanden die heikle Phase und wussten jetzt auch in der Offensive zu überzeugen. "Wir sind natürlich überglücklich, die Punkte geholt zu haben", sagte Jahn-Coach Thomas Brandes, der für seinen Kreisläufer Christopher Barth ein Sonderlob parat hatte. "Er hat in der zweiten Halbzeit wirklich gut gespielt, sich reingehauen und auch sehr konzentriert gespielt", berichtete der Duderstädter Verantwortliche.

 
TV Jahn: Trojanski, Zwengel, Döscher – N. Grolig (4), Fritsch (5), Mittelstädt, Schuldes (1), Effenberger, Möller, V. Grolig (1), Barth (4), Rollheuser, Kanyo (3), Batinovic (12/5).

Beste Werfer SG Börde Handball: Ratzke (8), Schüller (6).

Stationen: 2:2 (5.), 4:5 (10.), 7:7 (15.), 9:9 (20.), 11:11 (25.), 12:11 (30./Halbzeit) – 14:14 (35.), 17:18 (40.), 18:21 (45.), 23:25 (50.), 26:27 (55.), 27:30 (60./Endstand).

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