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Handball-Oberliga: Nienburger Trainer Claas Wittenberg hört auf

Auf Abschiedstour Handball-Oberliga: Nienburger Trainer Claas Wittenberg hört auf

Claas Wittenberg befindet sich in der Handball-Oberliga Niedersachsen auf Abschiedstournee. Für den Trainer der HSG Nienburg ist nach vier erfolgreichen Jahren am Saisonende Schluss – er will sich mehr der Familie widmen.

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Hier noch im Dress der HG Rosdorf-Grone, morgen ein Nienburger: Christoph Falke (r.).

Quelle: Pförtner

Nienburg. Und so kommt er in seiner Mission als HSG-Chefcoach binnen zwei Wochen vorerst letztmalig nach Südniedersachsen: Am Sonnabend zum TV Jahn Duderstadt (18 Uhr, Sporthalle „Auf der Klappe“) und eine Woche später (1. März) zur HG Rosdorf-Grone. 

Wittenberg will noch einmal einen guten Eindruck hinterlassen. Auswärts sammelten er und sein Team beachtliche 13:3- Punkte, verloren erst einmal in der Fremde (29:33 in Hameln). Gegen den TV Jahn Duderstadt (27:30) und die HG Rosdorf-Grone (31:33) hagelte es unerwartete Niederlagen.

Der Nienburger Coach, dessen Nachfolger Dean Schmidt erst vor wenigen Tagen von den abstiegsbedrohten Landesliga-Frauen der HSG Schwanewede/Neuenkirchen vorgestellt wurde, will sich mit seiner Crew nach zweiwöchiger Spielpause für die Hinspielpleiten revanchieren.

Dass man beim TV Jahn gewinnen kann, stellte erst am vergangenen Wochenende Schlusslicht HV Barsinghausen mit dem  33:29-Sieg unter Beweis.

Heimstärke des TV Jahn

„Mit Bruder Leichtsinn haben die Eichsfelder postwendend gekündigt und werden gegen Nienburg ganz anders auftreten“, weiß man bei der HSG, die mit ihren Torjägern Daniel Fromme (108/24), Arnar Gudmundsson (90/20) und  Kristaps Ence (80) über die sonstige Heimstärke des TV Jahn gut informiert ist.    

In den Reihen der Gäste stehen mit Kreisläufer Christoph Falke und Torwart Christoph Büthe zwei ehemalige Spieler der HG Rosdorf-Grone.  Zum 1. Oktober 2013 trat Falke seinen Dienst bei der Nienburger Polizei an.

Von seiner neuen Mannschaft hat er einen guten Eindruck gewonnen: „Es ist ein sehr sympathischer Verein, ich wurde sehr gut aufgenommen. Die Mannschaft hat die Qualität, um oben mitzuspielen.“ Trainer Claas Wittenberg hat nette Worte für Falke parat: „Christoph ist jung, dennoch bereits sehr erfahren und verdammt schnell.“

Studium an der Polizeiakademie in Münden

Übrigens ist Falke  bekennender Fan des FC Bayern München und macht aus seiner Liebe zum Rekordmeister keinen Hehl. „Wenn es den Bayern gut geht, geht es mir auch gut. Ein Unentschieden reicht schon, um mir den Tag zu versauen.“

Großen Anteil, dass Falke nach seinem Studium an der Polizeiakademie in Münden überhaupt in Nienburg und damit bei der HSG gelandet ist, hat HSG-Torhüter Christoph Büthe. Beide spielten bis 2012 noch gemeinsam in Rosdorf, sind befreundet und auch für die Polizeiauswahl aktiv.

Büthe, der mittlerweile mit seiner Freundin in Nienburg wohnt, sagte erst jüngst für die kommende Saison und damit sein drittes Jahr bei der HSG zu. Überhaupt nimmt das Gesicht der künftigen Mannschaft Formen an. Mit Arnar Gudmundsson, Daniel Fromme, Sören Fennekoldt und Kristaps Ence haben wichtige Leistungsträger bereits verlängert.

Von Ferdinand Jacksch

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